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Deftige Strafe Mann verprügelt seinen Hund vor laufender Kamera

Mann mit Handschellen
© Shutterstock
In England greifen die Gerichte bei Tiermisshandlungen hart durch. Das bekam nun auch ein Mann zu spüren, der seinen Hund verprügelte.

Wenn es um das Wohl eines Tieres geht, greift die britische Justiz offensichtlich hart durch. Ein Mann wurde jetzt zu einer deftigen Strafe verurteilt, nachdem Überwachungskameras ihn dabei filmten, wie er seinen Hund misshandelte. 

Mann verprügelt seinen Hund

Tier- und vor allem Hundeliebhabern blutet beim Anblick der Videoaufzeichnungen regelrecht das Herz. Mehrfach schlägt Robert B., 51, am 21. Dezember 2018 auf seinen Hund, den er fest im Nacken gepackt hat, mit der Faust ein, trifft ihn laut Gerichtsurteil fünf Mal am Kopf. Wie die britische Seite "My London" berichtet, wurde der Mann mittels Aufnahmen des CCTV im Victoria Park in Newbury/UK überführt. Die Polizei wurde informiert und machte den 51-Jährigen ausfindig. Seine beiden Hunde wurden ihm direkt entzogen und dem Tierschutz übergeben.

Gericht verurteilt ihn zu einer Gefängnisstrafe

In der vergangenen Woche (12. November) wurde der nunmehr ehemalige Hundebesitzer vom Reading Magistrates' Court schuldig gesprochen. Seine Strafe: 23 Wochen Gefängnis und eine Geldstrafe von 115 Pfund (rund 134 Euro). Die aber vermutlich wichtigste Anordnung des Gerichts: Robert B. darf zehn Jahre lang keine Tiere mehr halten. 

Verletzt wurde der betroffene Hund bei dem Zwischenfall nicht. Er kam, zusammen mit dem zweiten früheren Hund des Mannes in ein neues Zuhause.

Verwendete Quellen:My London

jko Gala

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