Mandarine oder Clementine: Was ist eigentlich der Unterschied?

Der Klassiker zur Weihnachtszeit: Mandarinen. Oder sind es doch Clementinen? Gibt es da überhaupt einen Unterschied?

Mandarine

Die Temperaturen werden kälter, der erste Schnee ließ sich bereits blicken und die Weihnachtsmärkte öffnen ihre Tore: Die Weihnachtszeit ist ganz offiziell eingeläutet.

Neben Spekulatius und selbstgebackenen Keksen, finden auch Mandarinen wieder ihren Weg in den Einkaufswagen und dekorieren viele Obstschalen. Oder sind es die Clementinen? Gibt es überhaupt einen Unterschied?

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Mandarinen vs. Clementinen

Mandarinen - auch genannt Citrus reticulata - werden heutzutage im Mittelmeergebiet angebaut. Ihr Ursprung ist nach China zurückzuführen, wo sie mehr als 3.000 Jahre angebaut wurden. Ihr Name wird auf die Mandarins zurückgeführt, die im kaiserlichen China wichtige Beamte mit orangefarbener Tracht waren.

Die Erntezeit der Mandarinen findet seinen Höhepunkt im späten Herbst, weshalb sie meist über die Weihnachtszeit erhältlich sind. Doch wie unterscheiden sich diese nun von den Clementinen?

Nur bei genauem Hinsehen lässt sich ein farblicher Unterschied erkennen. Die Mandarinen wirken etwas dunkler und - was viele mit Sicherheit noch nicht wussten - ihr Fruchtfleisch enthält Kerne, die in Clementinen nicht vorzufinden sind.

Abgesehen davon sind Mandarinen etwas herber und gleichzeitig aromatischer im Geschmack als Clementinen, welche jedoch länger haltbar sind: Während Mandarinen nach spätestens zwei Wochen nicht mehr zu genießen sind, halten sich Clementinen bis hin zu zwei Monaten.

Kein Wunder also, dass die kernlose und länger haltbare Variante die beliebtere bei den meisten Verbrauchern ist und Clementinen demnach bevorzugt gekauft und gegessen werden.

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