Schul-Skandal: Mädchen fliegt aus dem Unterricht, weil sie sich ihre Haare abrasierte

Die 14-jährige Niamh Baldwin wurde wegen ihrer abrasierten Haare aus der Klasse geworfen, dabei hatte ihre Frisur einen besonderen Grund

Niamh Baldwin hat sich die Haare für einen guten Zweck abrasiert.

Als die Schülerin Niamh Baldwin nach den Weihnachtsferien mit abrasierten Haaren zur Schule kam, wurde sie sofort aus dem Unterricht geschmissen und dazu verdonnert, ein Kopftuch zu tragen, bis ihre Haare wieder eine angemessene Länge hätten. Der Grund: Ihr Aussehen sei verwirrend und erschütternd für Schüler und Lehrer gewesen.

Alles für einen guten Zweck

Doch die Schülerin rasierte sich die Haare nicht aus einer Laune heraus ab. Sie spendete ihr langes, blondes Haar an eine Organisation, die Echthaar-Perücken für Kinder herstellt, die an Haarausfall leiden. Als Niamhs Mutter davon erfuhr, war sie außer sich. "Ich bin so sauer, dass die Schule dafür gesorgt hat, dass sie sich so niedergeschlagen fühlt", sagte sie dem Nachrichtensender BBC.

Schule bleibt bei ihrer Entscheidung

Dennoch steht die Schule hinter der Entscheidung, die Schülerin vom Unterricht auszuschließen, und begründet diese mit den klaren Schul-Regeln bezüglich der Haarlänge. "Wenn Niamh die Schulleitung gefragt hätte, ob sie ihre Haare für einen guten Zweck spenden kann, dann hätten wir die Regel nochmal betont. Wir hätten stattdessen Ideen für eine andere Spendensammlung vorgeschlagen",  sagt die Schuldirektorin Sara Davey zu dem Vorfall.

Statement auf Facebook 

Auf Facebook postete Niamh ein Bild ihrer neuen Frisur mit dem Text "Meine Haare definieren nicht, was für eine Person ich bin." Bereits wenige Tage später hieß es dann, dass Niamhs Haare wieder eine angemessene Länge hätten und sie durfte wieder in ihre Klasse zurück. 

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