Mädchen hat ihre erste Blutung: Lehrer lässt 11-Jährige trotz Periode nicht auf die Toilette

Für jedes Mädchen ist die erste Menstruation ein besonderer und aufregender Moment. Für eine junge Britin wurde sie jedoch zu einer äußerst unangenehmen Erfahrung. Schuld ist ihr Lehrer 

Die Periode hielt für eine Engländerin eine böse Erfahrung bereit

Was eine Mutter aus dem Ort Hastings im Süden Englands über den Lehrer ihrer Tochter zu berichten hat, macht sprachlos: Er ließ das 11-jährige Mädchen trotz starken Menstruationsblutungen nicht auf die Schultoilette gehen. Das schreibt die lokale Zeitung "Hastings & St Leonards Observer".

Mädchen harrt mit Periode im Unterricht aus

Die Siebtklässlerin sei am 17. September verstört und mit verschmutzter Kleidung nach Hause gekommen. Gefragt, warum sie nicht das WC aufgesucht habe, habe sie geantwortet, sie hätte keinen Toiletten-Pass gehabt. Das Papier erlaubt es  Schülern, während des Unterrichts auf die Toilette zu gehen und wird von einem Arzt gegen die Gebühr von umgerechnet 17 Euro (15 Pfund) ausgestellt. In einer Stellungnahme sagt die Schule: "Wir haben in der 'Hastings Acydemy' die Praxis, Toilettenpässe auszustellen. Dies wurde eingeführt, um den Missbrauch von Toilettenpausen während der Unterrichtszeit zu vermeiden." Für die 11-Jährige wurde diese Regelung zum Verhängnis, denn ohne Pass erlaubte der Lehrer keinen WC-Gang. 

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17 Euro für einen "Toiletten-Pass"

Die geschockte Mutter zum "Observer": "Ich kann nicht verstehen, warum ich 15 Pfund für meine Tochter bezahlen soll, damit sie die Toilette für etwas zu benutzen kann, das nicht ihre Schuld ist." Dennoch habe sie ein entsprechendes Attest bestellt, dies sei jedoch nicht rechtzeitig zum Unterricht angekommen. Die erste Periode des Mädchens habe am 15. September eingesetzt und sei stark gewesen, erzählt die Mutter, die anonym bleiben möchte, weiter. Sie habe der 11-Jährigen angeboten, zuhause zu bleiben. Doch sie habe in die Schule gehen wollen.
Was dort dann passiert sei, habe sie verängstigt. Die Schule entschuldigte sich inzwischen durch einen Sprecher. "Wir bedauern die Aufregung, die der Schülerin und ihrer Familie verursacht wurde, sehr. Das Wohlergehen der Schüler ist unser vorrangiges Anliegen, und die Mitarbeiter an allen unseren Akademien arbeiten sehr intensiv an ihrer Sicherheit, ihrem Komfort und ihrem Wohlbefinden." Ein Leitsatz, der bei dem Mädchen nicht befolgt wurde. 

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