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Das sagt Knigge So decken Sie Ihren (weihnachtlichen) Tisch richtig

Festliche Tafel zu Weihnachten
© Shutterstock
Wer seinen Tisch zu Weihnachten nicht nur schön, sondern nach Knigge auch "richtig" decken will, sollte jetzt gut aufpassen. 

Zu Weihnachten putzen wir uns nicht nur selbst heraus. Auch die Wohnung, im Speziellen die Festtafel an Heiligabend, wird weihnachtlich dekoriert und für die passende Stimmung sorgt am einfachsten der Weihnachtsbaum. Während wir also bei der Tischdeko so richtig aufdrehen, fragt sich die ein oder andere Person vielleicht: Was würde Knigge zu meinem Werk sagen? Wo müssen die einzelnen Gläser stehen und welche Gabel, welches Messer gehört zu welchem Gang? Fragen, die wir uns im Alltag wohl eher selten stellen. Genau deswegen haben wir uns einmal etwas näher damit beschäftigt und Ihnen die wichtigsten Kniffe für die festliche Weihnachtstafel zusammengetragen.

So würde Knigge Ihre weihnachtliche Festtafel decken

Gedeckter Tisch nach Knigge
Die Porzellanmanufaktur Meissen hat sich Knigge vorgenommen und in seinem Sinn einen Tisch gedeckt.
© Porzellanmanufaktur Meissen

Solch ein geeckter Tisch hängt natürlich immer davon ab, was man auftafelt und welche Getränke man serviert. Somit dürfte Ihre Festtafel hier und da vom "klassischen" Kniggetisch abweichen. Doch die Basis, so sieht es zumindest "knigge.de", bildet stets eine Tafel mit einem weißen Tischtuch. Wer auf weihnachtliche Farben und Muster setzen will, kann dies gern tun - die Grundlage für einen Kniggetisch bildet aber das reine Weiß. Darauf stapeln sich zentral grundsätzlich drei Teller: Der Platzteller "markiert" den Platz lediglich. Er wird nicht benutzt und bleibt bis zum Ende des Essens unberührt. Eine Etage höher, in der Mitte des kleinen Stapels, befindet sich dann der reguläre Essteller für den Hauptgang - sofern dieser nicht direkt auf separaten Tellern serviert wird. On Top kommt, wie man es auch auf dem Bild der "Porzellanmanufaktur Meissen" sieht, noch der Salat- bzw. Suppenteller. Wir merken also: Hier geht es von Gang zu Gang eine Ebene tiefer. Das lässt sich auch auf das Besteck übertragen. Denn hier geht es von außen nach innen. Am äußersten Rand findet der hungrige Gast den Suppenlöffel, gefolgt von Vorspeisengabel und -messer, arbeitet sich dann weiter vor zur Fischgabel und zum Fischmesser, bevor ganz innen das Besteck für den Hauptgang wartet. 

Welche Gabel gehört zu welchem Gang?

Beim Griff zum richtigen Glas ist die Sache nicht ganz so einfach - dort geht es nicht einfach von außen nach innen oder umgekehrt. Allerdings stehen hier auch nur drei zur Auswahl und der Durst kann von links nach rechts mit Wasser, Rotwein oder Weißwein gestillt werden. Links von den Gläsern warten zudem die Dessertgabel und der Dessertlöffel auf ihren finalen Einsatz. Wird zum Essen auch Brot serviert, findet der Brotteller mit dem Brotmesser in der oberen linken Ecke seinen Platz und rundet das Bild des perfekten Kniggetisches ab. Wenn jetzt noch das Festessen gelingt und es allen schmeckt, dürfte der Abend ein voller Erfolg werden. In diesem Sinne: Guten Appetit!

 Verwendete Quellen:Porzellanmanufaktur Meissen, knigge.de

jko Gala

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