Lästiger Ballast: Von diesen Dingen sollten wir uns 2019 endlich verabschieden

Gute Vorsätze? Darauf pfeifen wir. Doch den Jahresstart könnten wir dennoch nutzen, um unsere Wohnung - und damit auch unser Leben - ein wenig zu entrümpeln

Ausmisten und Spenden - die beste Kombination

Die eigene Wohnung auf Vordermann zu bringen, macht besonders am Anfang des Jahres Sinn. Denn oft starten wir mit viel Elan ins neue Jahr und den sollten wir nutzen. Denn einmal Ordnung geschafft, lebt es sich gleich viel leichter. Und das Jahr kann nur zum Erfolg werden. Denn ein aufgeräumtes Heim geht oftmals mit einem geordneten Inneren einher - oder unterstützt dieses zumindest. Alle weiteren Aufgaben und Herausforderungen, die in diesem Jahr auf uns warten, sind dann eine Kleinigkeit.

Ein gründlicher Check bringt vieles ans Tageslicht

Starten wir doch einmal einen Rundgang durch die eigenen vier Wände und schauen genau hin: In welcher Ecke hat sich Unnützes angesammelt? Welche Schublade lässt sich nur noch schwer öffnen und schließen, weil sie so vollgestopft ist? Welche Kiste haben wir im vergangenen Jahr nicht einmal geöffnet? Hier versteckt sich das meiste Potenzial, wenn es ums Ausmisten geht. Wer genug Stauraum hat und wem diese Tipps nicht helfen, der sollte gezielt auf die Suche gehen. Wir haben ein paar Ideen, was wir suchen und wegschmeißen könnten.

Marie Kondo

Wer ist die "Netflix"-Aufräum-Queen?

Marie Kondo

Einzelteile, die mal zu einem Duo gehörten

Wir hatten da mal dieses wunderschöne Paar Ohrringe, doch schon vor einer Weile ist uns einer davon abhanden gekommen. Auch nach langem Suchen ist er nicht wieder aufgetaucht. Trotzdem bewahren wir das Überbleibsel auf. Doch warum? Auch die bekannte Sockenfluktuation führt dazu, dass aus einem Paar ein Einzelstück wird. Wenn es sich dann nicht um einfarbige, weiße oder schwarze Socken handelt, hat die Singlesocke meist ihren Dienst getan. Auch hier heißt es: Weg damit!

  • Ohrringe
  • Socken
  • Handschuhe
  • "Partner-Produkte", wie Bettwäschesets, Besteck ...

Kosmetikprodukte

In unseren Badezimmerschränken und Schminkkästchen sammeln sich die überflüssigen Produkte. Egal, ob die Inhalte abgelaufen sind oder die Farben nicht mehr dem eigenen Geschmack entsprechen: Was länger nicht mehr benutzt wurde, wird auch in Zukunft meist nicht mehr gebraucht. Warum also nicht Platz schaffen? Im Zweifel für eine kleine Belohnung ...

  • (lange) abgelaufene Produkte (ja, auch Make-ups und Cremes haben ein Verfallsdatum)
  • ungeliebte Nagellacke, Lippenstifte, Lidschatten in den "falschen" Farben
  • allergische Reaktionen auf Cremes und Co.? Weg!

Technik(zubehör) aus den 1990ern/2000ern

Keine Angst, niemand wird jetzt verlangen, dass wir unsere "antiken" Schätze, wie den Gameboy oder den Super Nintendo, wegwerfen. Aber alte Handykabel vom Nokia 3310 oder kaputte, externe Festplatten und Co. dürfen getrost entsorgt werden. Dabei sollten wir aber auf die richtige Entsorgung achten. Elektromüll darf nicht in den Hausmüll, sondern kann beim Sperrmüll abgegeben oder dem Händler zurückgeschickt werden. 

Interior Design

Die Wohnstile der Stars

Tropische Treppe: Hier postet sich Justin Bieber aus seinem Haus in Beverly Hills. "The Tropics", wie das Haus auch genannt wird, wurde 1932 erbaut, Justin und Hailey kauften das Schmuckstück für knapp 8 Millionen US-Dollar im vergangenen Herbst.
Im Loft-artigen Wohnbereich ist genügend Platz zum Relaxen.
Damit es nicht langweilig wird, ist genügend Spielzeug vorhanden.
Mit seinen beiden Katzen Sushi und Tuna relaxt Justin im Wohnzimmer, an der Wand hängt ein Bild mit "I love you"-Print. Wer das wohl wem geschenkt hat?

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Bücher und Co.

Vieles, was zu unserer privaten Unterhaltung beiträgt, findet heutzutage digital statt. Wir horten dennoch CDs, Bücher und DVDs, obwohl wir längst keinen CD-Player mehr haben und Filme online schauen. Auch unser E-Reader hat schon längst die Papierwerke in unseren Schränken überflüssig gemacht. Wieso also nicht anderen eine Freude damit machen oder gar ein paar Euro dazugewinnen? Büchereien freuen sich immer über Sachspenden und auf Tauschbörsen im Internet kann man ehemalige Lieblinge vielleicht sogar zu Geld machen. 

  • Bücher
  • CDs
  • DVDs
  • Schallplatten
  • Zeitschriften

Geschenke und Werbeartikel

Auch hier ist die Bandbreite enorm. Was wir im Laufe unseres Lebens an Kulis irgendwelcher Firmen einsammeln, füllt so manche Schublade. Aber auch Jutebeutel, Regenschirme und Co. hat der ein oder andere mit einem (oftmals) störenden, unnützen Werbeaufdruck im Haus. Hier loht sich ein Check: Brauche ich dieses Produkt? Funktioniert der Schreiber überhaupt noch? Habe ich davon nicht schon ein nicht-werbliches Pendant, das ich stattdessen verwende? 

  • Kugelschreiber 
  • Taschen
  • Mützen und Schales
  • Schlüsselanhänger

Kleidung

Der wohl größte Posten, an den wir uns trauen sollten. Anziehsachen wegzuwerfen fällt vielen Leuten schwer. Oftmals verbinden wir mit Kleidungsstücken Erinnerungen. Doch was, wenn wir eine Hose oder ein T-Shirt seit Monaten nicht mehr anhatten? Wäre es dann nicht an der Zeit, die Sachen auszusortieren? Wem der "kalte Entzug" nicht liegt, könnte es hiermit versuchen: Kleiderschrank ausmisten, alles Unnötige in eine Kiste packen und ab damit in den Keller. Wenn man die Dinge nach einem Jahr nicht vermisst hat, kommt der Karton (UNGEÖFFNET!) in die Kleiderspende (wenn die Sachen noch in Ordnung sind). Wem Kleidung zu klein oder groß geworden ist, kann dasselbe Spiel treiben und einfach schauen, ob sich körperlich in einem Jahr etwas Entscheidendes verändert hat.

  • ungeliebte Kleidung (spenden)
  • kaputte Sachen (in den Müll)
  • zu große/kleine Stücke (für ein Jahr in die Kiste, dann ggf. spenden)

Lebensmittel

Auch in der Küche versteckt sich viel Potenzial. Oftmals kaufen wir Dinge neu, da wir gar nicht wissen, dass wir dasselbe Produkt noch im Schrank haben. Oder es stehen unzählige andere Dosen und Tetra Paks davor, die alten verschwinden immer mehr im Hintergrund. Das ist nicht nur Verschwendung an Lebensmitteln, sondern auch schade um den Platz und das Geld, das wir dafür unnütz ausgeben. Auch passiert es manchmal, dass man sich z.B. eine neue Teesorte kauft und dann stellt man fest, dass sie einem gar nicht schmeckt. Warum nicht mal im Freundeskreis rumfragen, ob den jemand gebrauchen kann?

  • Dosen und Tetra Paks (Früchte, Nudelsoßen, etc.)
  • Backzutaten
  • Fehlkäufe 

Klingt das nach einer unlösbaren Mammutaufgabe? Nicht doch! Man muss ja nichts überstürzen. Einen Raum nach dem anderen angehen; Schritt für Schritt. Und wenn wir letztendlich mit unserer Wohnung durch sind - dann gibt es ja auch meist noch einen Keller oder einen Dachboden.

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Aufräumen ist lästig und kann oft viel Zeit in Anspruch nehmen. Wer täglich diesen Regeln folgt, kann öfter die Füße hochlegen und trotzdem eine aufgeräumte Wohnung genießen.
©Gala

Verwendete Quellen: Heute

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