Krebstod eines Fünfjährigen: "Tut mir leid, Mami!"

Der fünfjährige Charlie Proctor stirbt in den Armen seiner Mutter an Krebs. Kurz vor seinem Tod entschuldigt er sich bei seiner Mama für die schwere Zeit, die seine Krankheit ihr bereitet hat

Der fünfjährige Charlie erlag nach zweieinhalb Jahren Kampf seinem Krebsleiden

Da bricht es einem fast das Herz. Der erst fünfjährige Charlie Proctor aus Accrington/England erhielt 2016 die schreckliche Diagnose: Krebs. Seine Familie, allen voran Mutter Amber Schofield, 24, traf die Nachricht wie ein Schock. Fortan versuchten seine Eltern alles, um ihrem Sohn die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen und ihn so zu retten. Doch am Ende war alles vergeblich. 

Last night at 23:14 my best friend, my world, Charlie, took his final breath. He fell asleep peacefully cuddled in my...

Gepostet von Charlie's Chapter. am Samstag, 10. November 2018

Der Krebs hat gesiegt

Laut einem Post auf der eigens eingerichteten Facebook-Seite "Charlie's Chapter" verlor Charlie nun den Kampf gegen den Krebs. Der Junge verstarb am vergangenen Wochenende (9.11.) in den Armen seiner Mutter. Über zwei Jahre hatten sie gemeinsam gekämpft. Zum Abschied sagte er: "Es tut mir leid, Mami." Das versetzte der Mutter einen Stich ins Herz. Dass ihr Sohn das Gefühl hatte, sich für seine Krankheit und die damit verbundenen Schwierigkeiten für die Familie zu entschuldigen, ist für Amber Schofield unbegreiflich. "Mein Herz brach. Kein Kind sollte die Emotionen empfinden, die Charlie gerade fühlt", machte sie ihren Gedanken bei Facebook Luft. 

Nur einen Tag vor seinem Tod schien die Mutter bereits das Ende kommen zu sehen. Mit den Worten "Dies ist das letzte Foto, das ich von Charlie hier posten werde" beginnt ihr hochemotionaler Eintrag, in dem sie bereits anfängt, von ihm Abschied zu nehmen. So sei er einfach nicht mehr er selbst, sein Aussehen habe sich zu stark verändert. Der Gewichtsverlust ist das deutlichste Merkmal dafür, dass ihr Sohn nicht mehr derselbe sei.

"Während die Tage vorbeiziehen, verschlechtert sich sein Zustand mehr und mehr. Er sieht einfach nicht mehr aus wie Charlie. Er ist so dünn, ich kann jeden Knochen seines kleinen Körpers sehen und fühlen, sein eingesunkenes Gesicht."

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Eine Behandlung in den USA scheiterte an den Kosten

Wie die britische "Daily Mail" berichtet, hatte die Mutter dazu aufgerufen, zu spenden. Sinn der Aktion sei eine geplante Organtransplantation in den USA gewesen. Denn der Tumor in seiner Leber konnte trotz Chemotherapie nicht ausreichend bekämpft werden, streute hingegen in Charlies kleinem Körper weiter. Da die Behandlung samt Reisekosten mehr als eine Million US-Dollar (rund 887.260 Euro) betragen sollte, war die Familie auf die Unterstützung von Fremden angewiesen. Letztendlich konnten aber nur 411.500 Euro an Spenden gesammelt werden. Denn der Krebs bereitete dem kurzen Leben zu schnell ein Ende. 

Nach Krebserkrankung seines Sohnes

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Michael Bublé
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©Gala

Verwendete Quellen: Daily Mail, Facebook, gofundme

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