Kondenswasser am Fenster: 3 Experten-Tipps gegen die Feuchtigkeit

Wenn es draußen kälter wird, beginnt der Morgen für viele mit einem saugfähigen Lappen in der Hand. Der lästige Grund: Kondenswasser am Fenster. Mit diesen drei Experten-Tipps werden sie es los.

Kondenswasser am Fenster

Während die einen mit einem heißen Kaffee in den Tag starten, heißt es für viele andere erst einmal wischen. Denn: Über Nacht sammelt sich vor allem in den kalten Herbst- und Wintermonaten lästiges Kondenswasser am Fenster und das möchte schnell beseitigt werden.

Warum Kondenswasser am Fenster genau entsteht, warum man es möglichst schnell beseitigen sollte und wie man es am Besten vermeiden kann, verrät Energie-Expertin Andrea Grimm der Verbraucherzentrale in Hamburg im GALA-Interview.

So entsteht Kondenswasser am Fenster

Wenn sich viele kleine Wassertropfen an der Scheibe sammeln und die Fenster mitunter beschlagen sind, ist dies ein Zeichen für eine zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum. "Dadurch, dass wir in der Wohnung wohnen, also kochen, Pflanzen besitzen, atmen, duschen, evtl. Wäsche trocknen, verdunstet Wasser und es entsteht eine erhöhte Luftfeuchtigkeit. Bei einer 4-köpfigen Familie sind das etwa 10 Liter am Tag. Die feuchte Luft kondensiert an den kältesten Stellen in der Wohnung und das sind in der Regel die Fensterscheiben", erklärt Andrea Grimm gegenüber GALA.

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Dies sei auch der Grund, warum viele Mieter besonders in den Wintermonaten über Kondenswasser klagen, so die Energie-Expertin weiter. Das Aufwischen des Wassers ist lästig und zeitaufwendig ist es außerdem. Die Feuchtigkeit an den Fenstern ungeachtet stehen zu lassen, ist jedoch auch keine Lösung. "Das Kondenswasser sollte unbedingt weggewischt werden, da es hier an den kältesten Stellen nur schlecht wieder trocknet", warnt Grimm.

Schlimmstenfalls läuft das Wasser auf die Fensterbank, die Feuchtigkeit dringt ins Mauerwerk, vorhandene Silikonfugen der Fensterbank und auch der Scheiben können schimmeln!

Außerdem rät die Expertin dazu, die Luftfeuchtigkeit regelmäßig mit einem Hygrometer zu kontrollieren. Man könne vor allem nach dem Lüften beobachten, dass die Luftfeuchtigkeit dann deutlich niedriger wäre. Dauerhaft sollte sie nicht dauerhaft über 60° liegen. Auch Wäsche sollte man im Winter möglichst gar nicht in der Wohnung trocknen. Grimm empfiehlt, sich einen besonders energieeffizienten Wäschetrockner mit Wärmepumpentechnologie anzuschaffen.

Richtig Lüften hilft bei Kondenswasser

Was gegen die hohe Luftfeuchtigkeit in den Zimmern hilft, ist regelmäßiges Lüften. Andrea Grimm empfehlt, die Fenster besonders am Morgen und vor dem Schlafengehen noch einmal gründlich aufzureißen, um eine möglichst große Menge verbrauchte, feuchte Luft gegen neue auszutauschen – Querlüftung ist das Zauberwort.

Hierfür werden gleichzeitig am besten zwei gegenüberliegende Fenster geöffnet, sodass ein Durchzug entsteht. Bis zu viermal am Tag sollten Betroffene von Kondenswasser am Fenster ihre Räume für rund 15 Minuten lüften. Durch das Querlüften werde verhindert, dass die Wände zu sehr Auskühlen und wertvolle Wärme verloren geht. Der Luftaustausch funktioniere gleichzeitig jedoch schneller, so Grimm weiter.

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3 Tipps gegen Kondesnwasser

  1. Bei Kondenswasser am Fenster sofort querlüften, um die entstandene Feuchtigkeit aus dem Raum zu leiten
  2. Etwa viermal am Tag für mindestens rund 15 Minuten lüften, damit kein Kondenswasser am Fenster entsteht – die Heizung währenddessen herunterdrehen
  3. Die entstandene Feuchtigkeit nach dem Kochen, Duschen und Co. direkt nach draußen leiten (sofern in den Räumlichkeiten ein Fenster vorhanden ist)

Verwendete Quellen: Verbraucherzentrale Hamburg

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