Trauriges Schicksal: Kollegen schenken Vater 930 Überstunden - das ist der Grund

Jens Rösener wurde von einem schweren Schicksalsschlag getroffen - doch seine Arbeitskollegen tun sich zusammen. Sie geben ihm all ihre Überstunden

Diese Kollegen beweisen einen unfassbar starken Zusammenhalt (Symbolbild).

Der Berliner Jens Rösener hat eine schwere Zeit hinter sich: Mit nur 18 Jahren wurde bei seinem Sohn Kim eine Herzmuskelschwäche festgestellt. Während eines Praktikums im Kindergarten infizierte er sich mit einem Grippe-Virus und daraufhin musste er ins Krankenhaus. Sein Zustand war kritisch.

Kims Herzleistung sinkt

Doch auch nach fünf Wochen Reha verbesserte sich sein Zustand nicht. Er bekam eine Defibrillator-Weste, die Unregelmäßigkeiten im Herzschlag erkennt und Elektroschocks abgibt. Als Vater und Sohn gemeinsam auf einem Konzert waren, passierte es. Kim habe die Augen verdreht und sei seinem Vater in die Arme gefallen. 20 Sekunden später habe die Weste einen Elektroschock abgegeben, sagte Rösener gegenüber bild.de.

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Kim wurde in eine Spezialklinik in Heidelberg verlegt, seine Herzleistung beträgt zu diesem Zeitpunkt nur noch 20 Prozent. Um Tag und Nacht bei seinem Sohn zu sein, übernachtet Jens Rösener im Wohnwagen auf einem Campingplatz in der Nähe. Doch dann stellte er fest, dass er alle Überstunden und Urlaubstage aufgebraucht hatte. Er bat seinen Chef um eine unbezahlte Freistellung. 

Zusammenhalt ist wichtig

Dieser konnte und wollte das Schicksal seines Mitarbeiters nicht mit ansehen. Er schrieb eine Rundmail und bat alle Mitarbeiter darum, ihre Überstunden zu spenden. Und genau das haben sie getan. Alle 110 Mitarbeiter der Berliner Firma MTS-Systeme haben gemeinsam 930 Überstunden gesammelt. Vater und Sohn waren zu Tränen gerührt.

Das Geschenk kam für beide gerade zur rechten Zeit. Denn Kims Herzleistung sank auf fünf Prozent und er kam auf die Transplantationsliste für ein Spenderherz. Und er wartet noch immer. Mittlerweile ist er schon wieder ein bisschen fitter und geht sogar wieder zur Schule. Und sein Vater ist natürlich immer an seiner Seite.

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