Klimaschutz: 15-Jährige schwänzt jeden Freitag die Schule

Jede Woche setzt sich die 15-jährige Greta Thunberg vor das schwedische Parlament und protestiert für den Klimaschutz

Greta Thunberg steht jeden Freitag vor dem schwedischen Parlamentsgebäude und protestiert für den Klimaschutz

Greta Thunberg, 15, ist zwar noch jung, doch schon eine erprobte Protestlerin. Jeden Freitag ab 8 Uhr sitzt sie mit ihrem Protestschild vor dem Parlament in Stockholm und kämpft für ihre Überzeugung. Mit Erfolg.

Vor drei Monaten begann Greta Thunbergs Protest für den Klimaschutz

Als in Gretas Heimatland Schweden die Parlamentswahlen näher rückten, fasste die junge Schülerin einen Entschluss: Jeden Freitag bis zur Wahl wolle sie die Schule schwänzen für den Klimaschutz. Drei Monate dauert ihr Protest seitdem an, auch wenn die Parlamentswahlen inzwischen vorüber sind. Denn die 15-Jährige sieht das so: "Wir Kinder tun oft nicht das, was ihr uns sagt. Wir tun das, was ihr tut. Und weil ihr Erwachsenen auf meine Zukunft scheißt, tue ich das auch." Statt sich also freitags unterrichten zu lassen, sitzt sie vor dem Parlament, verteilt Flyer und macht auf die Notwendigkeit des Umdenkens bezüglich des Klimaschutzes aufmerksam. 

Ein Umdenken der Politiker sieht die Schülerin nicht kommen

Beim Klimagipfel in Kattowitz/Polen traf sie sich dann an diesem Montag (03. Dezember) unter anderem mit UN-Generalsekretär António Guterres. In ihrer Rede, die sie in Auszügen auch bei Twitter teilte, gibt sie sich wenig optimistisch, was das Verhalten der Politiker angeht. So sagt sie: "Nun, wir sind nicht gekommen, um die Anführer der Welt anzubetteln, Sorge für unsere Zukunft zu tragen. Sie haben uns in der Vergangenheit ignoriert und sie werden uns erneut ignorieren. Wir sind hier, um sie wissen zu lassen, dass der Wandel kommen wird - ob sie das nun wollen oder nicht." Übrigens: Zum Klimagipfel ist die umweltbewusste Greta nicht etwa geflogen (wäre ja umweltschädlich), sondern hat sich von ihrem Vater mit einem Elektroauto fahren lassen. 

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Verwendete Quellen: Twitter, ze.tt

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