Dramatische Lebensgeschichte: Ein Jahr nach Krebstod ihres Mannes: Frau bekommt ihr "Wunderkind"

Drei Jahre kämpft Joel gegen Krebs, dann stirbt er mit gerade einmal 35 Jahren. Anderthalb Jahre nach seinem Tod das Wunder: Seine Frau Sarah bekommt ein zweites Kind – von ihrem verstorbenen Mann.

Joel und Sarah mit Sohnemann Milo

Die Geschichte von Sarah Rhodes aus dem US-Bundesstaat Oklahoma, über die auf dem Blog "whatlovematters.com" geschrieben wird, klingt wie aus einem dramatischen Hollywoodstreifen. Aber sie ist wahr, mit allen Höhen und Tiefen, Wendepunkten und all ihrer Dramatik und mit einem wunderschönen Happy End. Doch bis es dazu kam, dass Sarah ihr perfektes Familienglück heute genießen kann, musste sie einige Hürden meistern.

Der Traum von einer Familie

Sarah und ihr Mann Joel träumten lange schon davon, eine Familie zu gründen. Doch die Diagnose Unfruchtbarkeit zerstörte ihrer beider Wunsch. Nur mit einer künstlichen Befruchtung könne Sarah schwanger werden, so die Aussage der Ärzte. Dann der nächste Schock: Mediziner offenbarten Joel, dass er an Nierenkrebs erkrankt sei. Ihren Traum von einem gemeinsamen Kind wollten die beiden trotzdem nicht aufgeben, weswegen sie Joels Sperma einfrieren ließen. Sobald die Nachricht kam, dass Joel krebsfrei ist, starteten die beiden mit dem ersten Versuch – mit Erfolg. Sarah wurde schwanger und brachte einen gesunden Jungen zur Welt. Doch dann kam der Krebs zurück.

Joel erkrankt erneut

Diesmal ist die Lunge befallen. Joel kämpft, tritt eine weitere Chemotherapie an. Doch es sollte anders kommen. Am 23. Juli 2013 verstirbt Joel, mit gerade einmal 35 Jahren. Noch in der Reha bespricht er mit Sarah ein wichtiges Anliegen. "Du und ich werden ein weiteres Baby bekommen. Es wird ein Mädchen sein, du weißt, wie du es nennen sollst", prophezeit der schwerkranke Joel damals. Und er sollte Recht behalten. 

Sarah lässt sich ein zweites Mal künstlich befruchten

Wie Sarah auf "lovewhatmatters.com" erzählt, seien bei ihrer ersten künstlichen Befruchtung nicht alle befruchteten Eizellen eingesetzt worden. Zwei waren noch über. Nach vielen Überlegungen und Gesprächen mit der Familie ließ sich Sarah erneut künstlich befruchten. Und wird schwanger. Baby Ellis Claire erblickt das Licht der Welt anderthalb Jahre nach dem Tod ihres Vaters. Den Namen hatten sich Sarah und Joel gemeinsam überlegt. 

Noch ein Tiefschlag

Doch das Glück sollte nicht allzu lange währen. Mit gerade einmal zwei Wochen erkrankt Ellis an einer lebensbedrohlichen Meningitis. Es steht schlecht um das kleine Mädchen. Die Ärzte legen Mutter Sarah den kleinen Körper auf die nackte Brust, damit sie sich verabschieden kann. Doch dann passiert das Wunder: Ellis kämpft sich entgegen der Prognosen ins Leben zurück. Zwar trägt sie bleibende Schäden davon, aber sie überlebt. 

Happy End für Sarah

Heute hat Sarah Rhodes ihr ganz persönliches Familienglück gefunden. Drei Jahre nach dem Tod von Joel verliebt sie sich in ihren High School-Freund DeAngelo. 

Der bringt drei Kinder mit in die Ehe, die beiden bekommen ein weiteres gemeinsames Kind. Jetzt ist die Frau, der Ärzte prophezeit hatten, nie ein Kind bekommen zu können, stolze Sechsfachmama und überglücklich. Auch für ihren Mann Joel. 

Rührendes Posting zum sechsen Todestag

Zu seinem sechsten Todestag veröffentlicht Sarah ein rührendes Posting bei Instagram, in dem sie den Mann ehrt, der ihr und ihren Kindern so viel gelehrt hat.  

"Nach seinem Tod dachte ich, unser Leben sei vorbei. Und die Wahrheit ist: Das war es wirklich. Alles, was wir hatten und kannten, war an dem Tag, an dem Joel gestorben ist, vorbei", schreibt Sarah auf Instagram. Die Erlebnisse haben ihr viel beigebracht: "Ich hätte ich nie gedacht, dass es ein Leben nach dem Tod geben könnte. Und wie schön es wirklich sein könnte. Wir haben dafür gekämpft. Hart. Ich habe mich dafür eingesetzt, dass meinen Kindern klar ist, dass das Leben ein Geschenk ist. Ein besonders zerbrechliches. Niemals einen Moment davon als selbstverständlich zu betrachten. Dass ein gebrochenes Herz nicht für immer gebrochen bleiben muss. Um diejenigen zu lieben, die du liebst. Und zu wissen, dass unsere Geschichte so viel größer ist als wir. All dies sind Gaben, die uns sein Tod beigebracht hat." Sarah weiß, dass Joel in ihrer aller Gedanken weiterlebt und immer bei ihr ist: "Ich denke, Joel wäre stolz auf das Leben, das wir in den letzten sechs Jahren gelebt haben. Er ist der Liebling aller seiner Kinder. Weil sie anderen so viel zu geben haben und in der Dunkelheit hell sein können. Das sehen sie heute. Freude. Weil wir es so gewollt haben. Aus all den Dingen, die wir geworden sind, macht mich das am meisten stolz. Ich hoffe es macht ihn auch stolz. Joel wird niemals vergessen."

Verwendete Quelle: whatlovematters.com, Facebook, Instagram

Themen

Erfahren Sie mehr:

Star-News der Woche