Kinderwunsch: Wenn Schwestern zu Leihmüttern werden

Sara und Ben Jenson versuchten 13 Jahre lang Kinder zu bekommen. Ohne Erfolg. Bis ihre Schwestern dem Paar einen unglaublichen Vorschlag unterbreiteten

In Amerika erfüllten die Schwestern eines Ehepaares diesem den Kinderwunsch. 

Viele Jahre versuchte das Ehepaar Jenson ein Kind zu bekommen. Ganze 13 Jahre lang probierten Sara, heute 40, und Ben, 42, schwanger zu werden, doch leider klappte es nicht.  Auf natürlichem Wege war eine Schwangerschaft der Amerikanerin unmöglich. Trotzdem erwartet das Paar jetzt das zweite Kind – und das hat es der Familie zu verdanken.

Selbstloses Angebot der Schwägerin

Als sich Sara nach vielen Jahren der Frustration an ihre Schwägerin Jenna Jarvis, 34, wandte und ihr von dem unerfüllten Kinderwunsch erzählte, machte diese ihr ein selbstloses Angebot – sie schlug ihr doch tatsächlich vor, die Leihmutter ihres eigenen Neffen zu werden. Ein Liebesbeweis, den Ben Jenson eigentlich nicht annehmen wollte. "Mein Mann sagte: 'Auf keinen Fall, das ist ein zu großes Geschenk, das können wir nicht annehmen, wir werden ihr für immer verpflichtet sein'", so Sara gegenüber "Daily Mail"

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Bens anfänglicher Protest löste sich allerdings schnell in Luft auf. Nach einem Gespräch mit dem behandelnden Arzt begann Jenna mit den Gesundheitstests und brachte vor etwa zwei Jahren den kleinen Hugh zur Welt. Jetzt wird Hugh großer Bruder, was allerdings nicht wieder Jenna, sondern Saras Familie zu verdanken ist. "Als ich meiner Schwester Michelle davon erzählte, fragte sie sofort: 'Warum habt ihr mich nicht gefragt?' Ich erklärte, dass es zu viel ist, so etwas von jemandem, den wir kennen, zu verlangen und dass wir immer dachten, wir würden am Ende adoptieren. Aber ein Jahr nach der Geburt unseres Sohnes Hugh fragte Michelle, ob ich ihm ein Geschwister schenken möchte. Als sie sich dafür freiwillig meldete, war ich völlig geschockt. Ich hätte nie gedacht, dass sie das tun würde."

Sara und Ben werden Eltern einer Tochter

Michelle ist selbst Mutter von drei Kindern und fühlte sich in den Schwangerschaften oftmals krank. Ein Grund, ihr noch dankbarer zu sein, so Sara in dem Bericht. Michelle selbst freut sich, trotz allem Unwohlsein, für ihre Schwester und deren Ehemann und darauf, ihre Nichte aufwachsen zu sehen. Trotzdem gibt sie ehrlich zu:  "Mein Gesundheitszustand war für meinen Ehemann David, 44, ein großes Problem, da sich dieser in jeder meiner vorherigen Schwangerschaften verschlechterte. Ich bin demütig und dankbar, dass ich das für meine Schwester tun kann, aber es war schwieriger, als ich gedacht hätte." Trotzdem kündigt sich bei den Jensons ein Happy End an und man kann sich sicher sein, dass diese Familie eine ganz besondere Verbindung hat. 

Verwendete Quelle: dailymail.co.uk

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