Kampf dem Plastikmüll: Bei dieser Challenge gewinnen wir alle

Challenges müssen nicht immer Eiswasser oder Ähnliches beinhalten. Auch ein Wettkampf unter Schwestern, wer seinen Plastikmüll am drastischsten reduzieren kann, wird mitunter spannend

Plastikmüll lässt sich mit etwas Aufwand drastisch reduzieren

Der Wettkampf unter Geschwistern muss nicht immer etwas Negatives sein. Ein gutes Beispiel dafür sind Teresa Walters, 38, und ihre Schwester Mary Strong, 36, aus Staffordshire/England. Weihnachten 2017 stand Teresa vor einem riesigen Berg von Müll, genauer gesagt Plastikmüll. Obwohl ihre jüngere Schwester als die umweltfreundlichere von ihnen beiden gilt, ist es Teresa, der - wie sie gegenüber der britischen "Daily Mail" berichtet - ein Geistesblitz kam: Zusammen mit ihrer Schwester wollen sie die Menge an Plastikmüll drastisch verringern. 

Die Schwestern nutzen ihren Ehrgeiz und sagen dem Plastikmüll den Kampf an

Die Idee "Sisters Against Plastic" (Schwestern gegen Plastik) war geboren. Fortan wogen sie Monat für Monat all ihren Plastikmüll und wetteiferten, wer von ihnen am meisten Müll einsparen konnte. Und der geschwisterliche Wettkampf zeigte vollen Erfolg. Nach rund einem Jahr produzieren die beiden Britinnen nunmehr nur noch ein Viertel an Plastikmüll, wie noch vor 12 Monaten. Das heißt im Umkehrschluss, dass sie Dreiviertel der Menge heute vermeiden. Bei Facebook und Twitter konnte und kann man ihren Weg verfolgen und sich selbst Inspiration holen. 

Denn möglich wird das alles nur, weil sich die beiden Frauen, die mehrfache Mütter sind, immer wieder Gedanken machen, wie und wo sie Plastikmüll einsparen können und sich auch nicht davor scheuen, ein wenig mehr Aufwand zu betreiben. 

Auch kleine Schritte führen am Ende zum Erfolg

Beispiele, die im Alltag relativ einfach umzusetzen sind, geben die Frauen gern als Tipp mit auf den Weg. So berichten sie zum Beispiel davon, wie sie von Duschgels oder Shampoos in Flaschen auf klassische Seifen umstiegen. Statt Brot oder Gemüse abgepackt zu kaufen, backen sie heute regelmäßig selbst oder pflanzen zum Teil Gemüse eigenhändig an. Statt lose Früchte im Supermarkt in Plastiktüten zu verpacken, bringen sie Stoffbeutel mit ins Geschäft und kaufen statt handlicher Packungen lieber große Familienpackungen und füllen diese dann gegebenenfalls in kleinere Glasflaschen oder Behälter um. Der Erfolg gibt ihnen Recht und zeigt: Wir alle können etwas bewirken – wenn wir nur wollen.

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©Gala

Verwendete Quellen: Twitter, Daily Mail

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