"Fass sie auf keinen Fall an!": Junge streichelt Fledermaus und stirbt an Tollwut

Ein Sechsjähriger aus Orlando konnte nicht widerstehen und streichelte eine Fledermaus. Eine Woche später starb er an den Folgen

Die Fledermaus infizierte den Jungen mit einer seltenen Art von Tollwut.

Obwohl sein Vater es ihm ausdrücklich verboten hatte, konnte der sechsjährige Ryker nicht widerstehen: Sein Vater hatte eine verletzte Fledermaus aus dem Wald mitgebracht und er wollte sie unbedingt streicheln. Dabei wurde der kleine Junge von dem Tier gekratzt.

Nicht nur ein Kratzer

Eigentlich wollten seine Eltern ihn direkt zum Arzt bringen, doch der Kleine habe so eine Angst vor Spritzen gehabt, dass sie es nicht taten, berichtete der Nachrichtensender NBC. Das war ein Fehler. Denn etwa eine Woche nach dem Vorfall konnte der Junge seinen Finger nicht mehr spüren. Er verlor die Orientierung und war wie benommen. Daraufhin fuhren seine Eltern sofort mit ihm ins Krankenhaus.

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Im Krankenhaus reagierten die Ärzte schnell, als sie von der Fledermaus hörten. Doch es sah nicht gut aus. Sie behandelten ihn mit einer experimentellen Therapie namens "Milwaukee-Protokoll", bei der der Junge in ein künstliches Koma versetzt wurde. Da er jedoch schon Symptome der Tollwut gezeigt hatte, konnten die Ärzte dem Kind nicht mehr helfen.

Versuchung war zu groß

Gegenüber NBC erzählte der Vater, dass er extra zu seinem Sohn gesagt hätte "fass sie auf keinen Fall an!". Leider war die Versuchung doch zu groß, da der kleine Ryker sich sehr für Tiere interessierte. Seine Eltern wollen nun an einen anderen Ort ziehen, um den Schmerz zu verarbeiten.

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