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Statement für den Umweltschutz Australier trägt halben Bart – das ist der wichtige Grund


Man muss schon zwei Mal hinschauen, wenn man James Stanton-Cooke begegnet. Der Australier trägt nur auf einer Gesichtsseite Bart – und zwar aus einem erschreckenden Grund.

Schon seit einem Jahr rasiert sich James Stanton-Cooke, der sich im Internet "Jimmy Halfcut" nennt, regelmäßig die rechte Gesichtshälfte. Auf der linken lässt er sich seinen Bart stehen – und zwar nicht zu knapp. Das sieht zwar nicht unbedingt schön aus und dürfte dem Australier regelmäßig verwunderte Blicke bescheren, aber seine Intention hinter dem ungewöhnlichen Style ist wichtig.

Jimmy Halfcut will Aufmerksamkeit schaffen

Auf seinem Instagram-Account "Jimmy Halfcut" zeigt der Australier sein Leben mit dem einseitigen Bart. Und er macht darauf aufmerksam, warum er sich dazu entschlossen hat, nur noch halbseitig Bart zu tragen.  Es geht ihm nämlich darum, Aufmerksamkeit für das Abholzen und Abbrennen von Regenwäldern zu machen. "Die Mission eines Mannes, die Welt mit seinem Bart zu retten. Nun, ein halber Bart, HalfCut, um Regenwälder und unser Klima zu retten", schreibt James auf seinem Account. Den Anlass gab eine Reise im Jahr 2011 nach Südamerika, wo er die Zerstörung selbst sehen konnte. "Die meisten Leute verstehen es erst, wenn sie die Zerstörung sehen. Wir wissen, dass es passiert. Wir wissen, warum es passiert, aber wie stoppen wir es?", fragt der Unwelt-Aktivist im Interview mit "Ladbible". 

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Halber Bart für die Hälfte der bereits zerstörten Wälder

Und so entschied sich der Australier dazu, ein Statement zu setzen. "Wir wollten eine visuelle Störung für die Menschen schaffen, damit sie sich selbst fragen, warum ich einen halben Bart trage. So könnten wir in die Diskussion über Naturschutz kommen. Denn dann kann ich erklären, dass es eine visuelle Metapher dafür ist, dass mittlerweile mehr als 50 Prozent der Wälder der Welt zerstört und 50 Prozent der Pflanzenarten ausgestorben sind."

Mit seiner ungewöhnlichen Aktion möchte James Spenden für die Ökosysteme sammeln, die sich nicht vor dem Menschen schützen können, sagt er. Die Gelder gingen fast zu 100 Prozent an den "Rainforest Trust 'Saving Insigenous Land in The Amazon'".

Verwendete Quelle: Ladbible, Instagram

abl Gala

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