Irrer Kündigungsgrund: Erzieherin isst Schokolade ihrer Kollegin - und wird gefeuert

Geht's noch? Einer Erzieherin in Baden-Württemberg wurde die Kündigung gegeben, weil sie die Schokolade einer Kollegin verspeist haben soll 

Yummy!

Dieser Fall klingt wie ein Scherz, aber er hat sich genauso in Deutschland ereignet. Einer Heilerziehungspflegerin aus Baden-Württemberg wurde nach 32 Jahren die Kündigung gegeben, weil sie eine 2,50 Euro teure Schokolade gegessen haben soll, die ihrer Kollegin gehörte. Auch ein weiteres "Vergehen" wurde ihr vorgeworfen: Die Schulwaschmaschine soll sie privat genutzt haben.

Außergerichtliche Einigung 

Das Arbeitsgericht in Heidelberg urteilte, das Schokoladenfiasko könnte man als Eigentumsbruch sehen. Verurteilt wird die Frau aber nicht. Das Gericht schlug vor, dass man sie lediglich abmahne, aber die Kündigung zurückziehe. Das ist jetzt geschehen. "Wir wollen der Frau nicht schaden", so ein Sprecher des Arbeitgebers. Die Erzieherin ist mittlerweile wieder berufstätig - in ihrem alten Job. Mit einem Schmerz, aber erhobenen Hauptes, so heißt es. 

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