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Inszenierungsvorwürfe Influencerin eckt mit Unfallbildern bei Instagram an

Frau nach einem Motorradunfall
© Shutterstock
Influencerin Tiffany veröffentlichte Bilder auf Instagram, die ihr nicht nur Lob einbrachten. 

Bloggerin und Influencerin Tiffany, genannt Tifforelie, aus Nashville/USA, hat mit einem Schlag für sehr viel Wirbel gesorgt. Und die Social-Media-Community fragt sich: War das ganz bewusst forciert oder tatsächlich ein normaler Instagram-Post, der in der heutigen Welt einfach "dazu gehört". Immerhin geht es doch bei Influencern und Bloggern darum, Momente und Ereignisse aus dem eigenen Leben zu teilen. Und so könnte man meinen, dass sich auch der vorliegende Fall einfach natürlich entwickelt hat. Doch worum geht es eigentlich?

Bloggerin und Influencerin postet Unfallbilder

Die Amerikanerin postete vor rund drei Wochen einen (inzwischen gelöschten) Beitrag auf ihrem Instagram-Account. Der Post bestand aus Fotos, die sie in einer Unfallsituation zeigen: auf dem Boden liegend, verletzt, offensichtlich von einem Motorrad gestürzt. Doch einige ihrer Follower wurden schnell stutzig. Denn es handelte sich dabei ganz offensichtlich nicht um Handyschnappschüsse, die ein Passant auf die Schnelle schoss. Und auch die im Vordergrund stehende, gut erkennbare Wasserflasche, deren Label zur Kamera gedreht ist, ließ einige Betrachter mit der Vermutung zurück, es könne sich um eine Kooperation mit dem Wasserhersteller handeln. Doch was ist dran an dem Vorwurf, einen Unfall zu inszenieren, nur um damit per Werbedeal Geld zu machen?

Sie wehrt sich gegen Inszenierungsvorwürfe

Tiffany selbst nahm dazu in ihrer Story, aber auch mittels eines Posts, ausführlich Stellung. Die Bilder seien zustande gekommen, da sie an diesem Tag unter anderem mit einer Freundin, einer Fotografin namens Lindsey, und ihrem Motorrad unterwegs gewesen sei und den ganzen Tag - "aus Spaß", wie sie betont - geshootet hätten. Dann kam es zu dem Unfall und nachdem ihre Freunde gecheckt hatten, dass es ihr gut ging und sie mit Wasser (besagter, mutmaßlicher "Werbewasserflasche") versorgt hatten, machte ihre Freundin die umstrittenen Aufnahmen. Wie Tiffany erklärt, einfach deswegen, weil ihre Freundin nun mal alles mit der Kamera festhält. Es sei ihre Art, sich auszudrücken. "Es hätte jede Sorte Wasser sein können", versucht die Bloggerin den Vorwurf der bezahlten Kooperation zu entkräften.

Ihre Follower stellen Fragen - sie antwortet

Auch die Frage, warum sie keinen Helm trug, kann sie leicht erklären. Die Bilder seien, wie bereits erklärt, nicht unmittelbar nach dem Sturz entstanden, sondern nachdem allen klar war, dass sie sich keine schweren Verletzungen, zum Beispiel am Kopf oder Hals, zugezogen hatte. Demnach hatte sie ihren Helm ganz einfach bereits abgenommen, als die Fotografin auf den Auslöser drückte. 

Ihre ausführlichen Ausführungen klingen durchaus schlüssig. Ihre Einstellung, alle ihre Ups aber eben auch Downs mit ihren Followern zu teilen, hat sie letztendlich wohl dazu bewogen, die Fotos zu teilen. Ob es eine gute Idee war, sei dahingestellt. Die Meinungen dürften darüber weiterhin auseinandergehen. 

Verwendete Quellen: Instagram

jko Gala

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