Fatale Fehldiagnose: Insektenbiss entpuppt sich als Krebs – Patient kämpft ums Überleben

Im englischen Bilborough kämpft ein Patient ums Überleben, nachdem ihm die Ärzte eine fatale Fehldiagnose stellten. Ein Insektenbiss entpuppt sich als lebensbedrohlicher Krebs

Der Mann kam mit einer roten Schwellung am Bein zum Arzt (Symbolbild)

Es war 2012, als ein männlicher Patient mit Schmerzen im Bein und einer Schwellung seinen Hausarzt konsultierte. Der schickte ihn weg, in der Annahme, es handele sich um gewöhnliche Wachstumsschmerzen. Als der Mann jedoch eine knotige Veränderung im Bein ertastet, sucht er das mittlerweile geschlossene "Strelley Health Centre" auf. Das war 2013. Die Ärzte vor Ort stellen ihm die Diagnose Insektenbiss. Doch wie sich im Nachhinein herausstellt, war die Einschätzung der Mediziner alles andere als richtig. Bei der Veränderung am Bein des Mannes handelt es sich nämlich um eine bösartige Form von Krebs. Mittlerweile musste dem Mann das Bein amputiert werden, er kämpft ums Überleben.

Ärzte stellen fatale Fehldiagnose

"Die Ärzte haben nur daran herumgedrückt und gesagt, es gäbe keinen Grund zur Sorge", erinnert sich der Mann im Interview mit "Nottingham Post". Er solle nach Hause gehen, heiß baden und die Veränderung dann ausdrücken, so der Rat der Mediziner. Der Mann ist beruhigt, immerhin fühlte er sich immer "fit und gesund". Eine fatale Fehleinschätzung. 

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Ein bösartiger Tumor wächst in seinem Bein heran 

Die Frau des Mannes traut der Diagnose aber nicht, immerhin wächst die Beule weiter an, ist stark gerötet. In einer anderen Arztpraxis bringen ein MRT und ein CT dann Klarheit: Im Bein des Mannes war über die Jahre ein Weichteilsakrom, also ein bösartiger Tumor, herangewachsen. Sofortige Maßnahme: Amputation des Beins. 

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Krebs ist unheilbar

Zunächst scheint der Mann Glück gehabt zu haben, der Krebs war nicht mehr nachweisbar. 2016 kommt er dann aber zurück, hat mittlerweile auf einige Organe gestreut. Teile der Lunge werden ihm entfernt, doch eine Chance auf Heilung gibt es jetzt nicht mehr. Schuld daran seien die Ärzte des "Strelley Health Centre", da ist sich der Brite sicher: "Wäre es früher entdeckt worden, hätte er nicht gestreut." Er fordert: "Jeder Klumpen und etwaige Unebenheiten sollten sofort ernst genommen werden."

Verwendete Quelle: Nottingham Post

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