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Lasst euch impfen! Keuchhusten verbreitet sich rasant

Eine Keuchhusten-Welle ist im Anmarsch. Warum eine Impfung ratsam ist und wer sich unbedingt schützen lassen sollte 

Können Sie sich an ihre letzte Schutzimpfung erinnern? Die meisten von uns sind einfach so sehr in ihren Alltag eingespant, dass sie diese irgendwann einfach vergessen, doch das könnte fatal sein. Derzeit ist eine Keuchhusten-Welle im Anmarsch - eine Infektion, die sich mit einer Impfung vermeiden lässt.

2017 schon viele neue Fälle von Keuchhusten

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete 2016 ganze 22 119 Fälle - so viele, wie seit Anfang der Meldepflicht im Jahr 2013 nicht. Drei Babys starben sogar an der Infektion. Für 2017 warnen die Experten, dass bislang - und wir haben erst Februar - 1554 neue Fälle bekannt geworden sind. 

Wie erkenne ich die Infektion?

In dern ersten zwei Wochen leiden die Betroffenen unter grippeähnlichen Symptomen (Husten, Schnupfen und Fieber). Bezeichnend ist aber eben vorallem ein starker Husten, der nicht abklingt. Danach geht es aber richtig los: Infizierte bekommen besonders nachts Hustenattacken und - daher der Name - keuchen, da sie nur noch schwer Luft bekommen. Erst nach etwa acht Wochen verschwinden die Symptome, die das Immunsystem aber auch auf Dauer schwächen können.

Gefahr für Säuglinge und ältere Menschen

Besonders gefährdet sind laut den Experten Säuglinge und ältere Menschen - bei ihnen kann eine Infektion in seltenen Fällen sogar tödlich enden. Bei Erwachsenen sind die Symptome schwächer als bei Kindern, doch jeder ist unterschiedlich betroffen. Während der eine Symptome kaum wahrnimmt, kann bei anderen das Immunsystem so geschwächt sein, dass man etwa Mittelohrentzündungen oder Lungenentzündungen bekommt.


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