Gibt es Lieferschwierigkeiten?: Dieses Medikament könnte bald knapp werden

Einer der größten Produktionsstätten für Ibuprofen legt die Maschinen für die nächsten drei Monate lahm - und das könnte zu einem weltweiten Problem werden

Könnte Ibuprofen bald schon knapp werden? (Symbolbild)

In Deutschland ist das Schmerzmittel Ibuprofen einer der am häufigsten eingesetzte Medikamente. Der Arzneistoff wird in nur sechs Fabriken auf der Welt hergestellt. Einer der Firmen hat jetzt die Produktion eingestellt, was bedeutet: Es wird zu Lieferschwierigkeiten kommen und der Vorrat könnte knapp werden. 

Ibuprofen: Technische Probleme bei der Herstellung

Laut Informationen der Online-Seite "Apotheke Adhoc" ist das Werk des Chemiekonzerns BASF im texanischen Bishop einer der führenden Produzenten der Welt - mit 5.000 Tonnen Ibuprofen pro Jahr. Und genau diese Werkstätte muss nun die Produktion des Wirkstoffs einstellen, die Maschinen stehen wegen technischer Probleme still. Es wird erwartet, dass das Problem noch die nächsten drei Monate bestehen bleiben soll. Thomas Nonnast, ein Sprecher des Chemiekonzerns in Ludwigshafen, äußert sich gegenüber "t-online.de": "Der Ausfall wird voraussichtlich drei Monate dauern. Genauer können wir das erst nach einer technischen Bestandsaufnahme im Juli sagen. Die Nachfrage nach dem Wirkstoff Ibuprofen steigt weltweit."

Was bedeutet das für Deutschland?

In wie weit sich die Produktionseinschränkung auf den deutschen Markt auswirkt, ist laut Apotheke Ahoc nicht bekannt. Die anderen Rohstofflieferanten produzieren bis zum Anschlag. Jeweils zwei Fabriken befinden sich in China, Indien und den USA. In Ludwigshafen will die BASF schon bald eine weitere Produktionsstrecke bauen, die jedoch erst im Jahr 2021 in Betrieb gehen soll. 

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