Hurra! : Deshalb lieben wir Island jetzt noch mehr!

Elfen, Trolle und Riesen bevölkern Island der Sage nach. Doch in einem sind bald alle gleich

Karge Felsen und zerklüftete Eislandschaften. Nur eine Seite Islands.

Island ist ein faszinierendes Land. Eine kleine Einöde inmitten des Atlantiks, gespickt mit majestätischen Gletschern, speienden Geysiren und pulsierenden Nordlichtern. Als sei das nicht alles schon sagenhaft genug, gehört Island zu jenen wundersamen Völkern, die mythische Fabelwesen fest in ihrer Kultur verankert haben. Und so werden auch schon mal Straßenbaupläne geändert, um dort wohnhafte Elfen nicht zu stören und die Grundschule verlässt niemand, ohne zu wissen wie man Gnome und Trolle auseinander hält.
Und trotz all dieser Wunderlichkeiten sind die Isländer ein wundervoll verschrobenes Völkchen. Nicht zuletzt hat die isländische Fußball-Nationalmannschaft mit ihrer archaischen "Huh"-Choreographie für Gänsehaut gesorgt. Schnell entwickelten sich die Underdogs mit den unaussprechlichen Namen zu den Turnier-Lieblingen und schritten bis ins Viertelfinale fort. 

Eine kleine Nation mit großen Bestrebungen

Überhaupt wird Fortschritt in Island ganz groß geschrieben. Erst jüngst sorgte Þorsteinn Víglundsson, der isländische Minister für Gleichstellung und Soziales, für eine Sensation. In einem neuen Gesetzesentwurf fordert er "etwas Radikales zu machen" und die "Gender-Pay-Gap" zu schließen. Denn geht es nach Viglundsson, ist eine ungleiche Bezahlung nach Kriterien wie Sexualität, Herkunft oder Nationalität in Zukunft Vergangenheit. 

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©Gala

Gleichheit für alle. 


Bis 2022 soll das Kapitel "Pay-Gap" dann ganz geschlossen werden. Jede Firma mit über 25 Angestellten muss dann mit einem Zertifikat beweisen, dass es gleiche Arbeit gleich bezahlt. Noch in diesem Monat, dem März 2017, soll es soweit sein.
Mit dem "Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern" eifert auch Deutschland den Nordmännern nach. Ab 200 Mitarbeitern sollen Betriebe ihre Angestellten darüber informieren, ob und wie sehr sich die Bezahlung der Kollegen unterscheidet. Ab 500 Mitarbeitern soll das sogar öffentlich geschehen. 

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