Letzter Wille: Hündin muss sterben, weil Besitzerin mit ihr begraben werden möchte

Ihr letzter Wille bedeutet für ihre Hündin den Tod. Denn eine Hundenärrin aus den USA wollte unbedingt mit ihrer Shi-Tzu-Dame beerdigt werden, darum musste sie eingeschläfert werden

Hundedame Emma musste sterben (Symbolbild)

Es klingt grausam und absurd zugleich. Weil eine Hundebesitzerin aus Richmond in den USA in ihrem Testament vermerkt hatte, dass sie unbedingt gemeinsam mit ihrer Hundedame Emma beerdigt werden möchte, musste der kleine Shi-Tzu eingeschläfert werden. Dabei war Emma eigentlich kerngesund.

Grausame Hundeliebe bis in den Tod

Den eigenen Hund zu erlösen ist wohl das Schlimmste, was ein Hundebesitzer erleben muss. Für die Hundenärrin aus den USA spiele das aber offenbar keine Rolle, ihr war das Wichtigste, dass sie gemeinsam mit Emma in einem Grab die letzte Ruhe findet – koste es, was es wolle. Zur Not eben auch das Leben des eigentlich gesunden Hundes. Und so kam es, wie sie es in ihrem Testament verlangt hatte.

Aus dem Tierheim in den Tod

Die Tierheim-Mitarbeiter staunten nicht schlecht, als eines Tages der Testamentsvollstrecker vor ihrer Tür stand, um Emma, die mittlerweile im Tierheim in Chesterfield Coutny untergekommen war, abzuholen. Sie setzten sich vehement zur Wehr, doch es nützte alles nichts. Er nahm die Shi-Tzu-Dame mit und ließ sie vom hiesigen Tierarzt einschläfern. Auf dem Tierfriedhof in Richmond wurde Emma eingeäschert. Ihre Urne wurde einer Bekannten der verstorbene Dame übergeben, die diese dann ins Grab legte und so den letzten Willen ihrer Freundin erfüllte.  

Hollywuff

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Gesetzgebung ermöglicht Vorgehen

Ein solches Vorgehen wäre in Deutschland nicht möglich, hierzulande dürfen Tiere nur mit "vernünftigem Grund", also etwa einer schweren Krankheit, eingeschläfert werden. In Virginia hingegen, wo die Dame mit ihrem Hund lebte, gelten Tiere als persönliches Eigentum. Man darf also frei über ihr Leben – oder eben ihren Tod – entscheiden. Der Fall erzeugte allerdings einen solchen Aufschrei, dass der Bundesstaat jetzt erwägt, das Gesetz dahingehend zu ändern, dass gesunde Tiere nicht mehr wahllos getötet werden dürfen. 

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Verwendete Quelle: Tag24

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