Im Auto erstickt: Hund stirbt qualvoll bei 60 Grad Innentemperatur

Deutschland wird von einer gewaltigen Hitzewelle überrollt. Diese wurde einer französischen Bulldogge nun zum Verhängnis, denn sie erstickte qualvoll im geparkten Auto

Eine französische Bulldogge im Auto. Wie lange das wohl gut geht?

Die Sommerhitze bringt nicht nur Spaß und gute Laune mit sich, sondern auch viele Gefahren. Das beweist nun wieder ein tragischer Fall in Thüringen, bei dem ein zurückgelassener Hund im geparkten Auto einen schrecklichen Tod erleiden musste. 

Hund im Auto zurückgelassen

Der Hitzeschlag ereignete sich am vergangenen Freitag, 20. Juli, vor einem Supermarkt in Sonneberg. Der Hundebesitzer selbst war verreist, während seine Schwester auf die Englische Bulldogge aufpassen sollte. Dabei machte sie den verheerenden Fehler und ließ das Tier im Auto zurück. "Wir gehen davon aus, dass bei Außentemperaturen von 30 Grad an die 60 Grad Innentemperatur geherrscht haben müssen und der Hund erheblich gelitten haben muss", so die Polizei, die vermutet, dass der Hund zweieinhalb Stunden alleine im Auto war. 

Kurznasige Hunde sind besonders gefährdet 

Tierschützer und Behörden warnen vor den ansteigenden Innentemperaturen im Auto, die für Tiere tödlich enden können. Dabei sind besonders kurznasige Hunde, wie Doggen oder Möpse, besonders gefährdet, da sie ohnehin verengte Atemwege haben. Wer ein Tier oder einen hilflosen Menschen alleine im verschlossenen Auto sieht, sollte den Besitzer nachweislich suchen und im Zweifel die Polizei rufen. Wenn eine lebensbedrohliche Situation erkannt wird, dürfe man auch die Scheibe des Fahrzeuges einschlagen und so Hilfe leisten. 

Wichtig: Wer sein Tier im Auto eingesperrt der Hitze überlässt, kann nach §17 Tierschutzgesetz zur Rechenschaft gezogen und bestraft werden. Es droht eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren.

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