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Haribo, Ferrero und Co. Deswegen steigen die Preise vor Weihnachten

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Kurz vor Weihnachten werden die Preise für viele Süßwaren-Produkte teurer. Neben den leckeren Haribo-Gummibärchen ist auch Schokolade von den Marken Ritter Sport, Lindt und Ferrero betroffen. Warum das so ist, lesen Sie hier.

Dieses Jahr werden die Weihnachtsteller besonders teuer. Wie "lebensmittelzeitung.net" (Fachzeitschrift für Konsumgüter) berichtet, steigen die Preise für Gummibärchen und Schokolade in diesem Jahr um circa zehn Cent. Die Gründe sind vielfältig.

Haribo: Preissteigerung wegen Schweinepest

Wer bei Aldi und Lidl eine Packung Haribo kaufen möchte, muss statt 1,09 Euro nun 1,19 Euro bezahlen. Der Grund hierfür ist die Schweinepest aus China. Doch wieso genau? Durch die Schweinepest sind die chinesischen Schweinebestände extrem geschrumpft. Folglich sind die deutschen Schweinefleisch-Exporte seit Jahresbeginn um 50 Prozent gestiegen. Nun mangelt es Deutschland an dem tierischen Produkt Gelatine, das aus Schweinen gewonnen und wiederum in Süßwaren wie Haribo verarbeitet wird. Die Produktverknappung lässt die Haribo-Preise letztendlich steigen.

Ritter Sport, Ferrero und Lindt ebenfalls teurer

Und auch die Schokolade vieler Hersteller wird teurer. So kostet eine Tafel Ritter Sport jetzt ebenfalls statt 1,09 Euro 1,19 Euro. Für die Preissteigerung gibt es mehrere Gründe. Zum einen erheben Ghana und die Elfenbeinküste seit Juli 2019 einen höheren Preis auf Kakao. Die Länder produzieren gemeinsam 60 Prozent des weltweiten Kakaos. Das zusätzliche Geld sollen die Bauern erhalten.

Ein weiterer Grund ist die nachhaltige Produktion der Süßwaren. Hersteller wie Ritter Sport, Lindt und Ferrero wollen ihre Ware nachhaltiger produzieren. Dieser Prozess ist kostenintensiver, was sich letztendlich auch im Verkaufspreis niederschlägt. Auch der Preiskampf zwischen den Discountern lässt nach, was die Preissteigerung zusätzlich befeuert.

Verwendete Quellen: lebensmittelzeitung.net

jse Gala

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