Selbstlose Retterin: Sie wollte einem Jungen das Leben retten – jetzt braucht sie selbst Hilfe

Hanna Pignato wollte einem Jungen in Not helfen und brach sich dabei den Rücken. Jetzt liegt sie im Krankenhaus und wartet auf eine notwendige Operation, die sie selbst nicht bezahlen kann

Hanna Pignato (links) brach sich beim Versuch einen Jungen zu retten, den Rücken. 

Eigentlich wollte Hanna Pignato einem Kind das Leben retten, als es auf einem Surf-Brett von der Küste wegtrieb. Doch die 19-Jährige aus Florida verletzte sich bei der Rettungsaktion schwer. Eine eigentlich notwendige Operation kann sie nicht bezahlen, wartet seit Tagen auf die passende Behandlung. Trotzdem sagt sie: Ich würde es wieder tun. 

Hanna Pignato sprang sechs Meter in die Tiefe

Als Pignato am Samstag, den 13. April, im Restaurant "Joe's Crab Shack" am Daytona Beach kellnerte, vernahm sie während der Arbeit die Hilferufe einer Frau. Schnell sah sie den Grund für die verzweifelten Schreie: Ein Junge trieb auf einem Surfbrett immer weiter von der Küste weg. Seine Mutter musste ihm hilflos vom Strand dabei zu sehen, konnte ihrem achtjährigen Sohn selbst nicht helfen. 

Pignato schon: Die Hobby-Surferin und trainierte Schwimmerin handelte sofort und sprang sechs Meter in die Tiefe, um den Jungen aus dem Wasser zu ziehen. Doch anstatt im Wasser zu landen, kam die 19-Jährige auf einer Sandbank auf, brach sich beim Aufprall den Rücken an drei Stellen sowie den rechten Fuß. Stoppen konnte sie das nicht. Trotz sicher unsagbarer Schmerzen rannte die Amerikanerin ins Wasser und schwamm auf den Jungen zu. Erst als sie registrierte, dass diesem bereits ein anderer Schwimmer zur Hilfe geeilt war, drehte sie um.  Zurück am Strand spürte sie, dass sie nicht stehen konnte und musste ebenfalls aus dem Wasser gezogen werden. 

HannasFreunde sammeln Geld für die Operation

Seitdem liegt Hanna Pignato im Krankenhaus und wartet auf eine Rückenoperation. Ob sie diesen notwendigen Eingriff aber tatsächlich wird vornehmen lassen können, ist fraglich: Sie besitzt nämlich keine Krankenversicherung, die Operation muss mit 75.000 US-Dollar selbst finanziert werden. Eine Menge Geld, die Hanna nicht hat. Denn zusätzlich kommen nach der OP zwei Monate Bettruhe, in denen sie nicht arbeiten kann, auf sie zu. 

Um Hanna Pignato die medizinische Hilfe, die sie so dringend braucht, zu ermöglichen, sammeln nun ihre Freunde über die Plattform "gofundme" Geld. Obwohl (Stand: 17. April) noch etwa die Hälfte der Summe fehlt, zeigt sich Pignato optimistisch. Rückgängig machen würde sie ihren Sprung nicht, wie sie dem US-Sender "WESH 2 News" sagte: "Ich weiß, wie es ist, keine Familie zu haben. Ich wollte nicht, dass die Mutter diese Erfahrung machen muss." Auch auf Instagram zeigt sich Hanna zuversichtlich, veröffentlicht Fotos und Videos von sich aus dem Krankenhaus und wird – trotz ihrer Situation – nicht müde, allen für ihre Unterstützung zu danken. Eine echte Heldin eben!

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Verwendete Quellen: WESH 2 News, gofundme.com, Instagram, stern.de


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