Hahnentritt und Hagelschnur im Ei: Was ist es und darf ich das essen?

Schlagen Sie ein Ei in die Pfanne, sehen Sie häufig eine Schnur (Hagelschnur) oder einen roten Punkt (Hahnentritt) auf dem Ei. Was ist das eigentlich und darf man das ohne Sorgen mitessen?

Warum ist da diese weiße Schnur?

Bei manchen Eiern sieht man eine weiße Schnur, die vom Eigelb ausgeht. Das Fachwort dafür ist Hagelschnur oder Chalaza - und es ist durchaus erfreulich, wenn ein Ei dies vorweisen kann. Denn eine Hagelschnur bedeutet, dass Sie ein besonders frisches Ei aufgeschlagen haben. Die Chalaza ist für das Ei eigentlich ein Stabilisator. Würde das Ei ausgebrütet werden, würde die Hagelschnur dafür sorgen, dass das Eigelb nicht rutscht und das Küken sich entwickeln kann.

Hilfe, ein roter Fleck in meinem Ei!

Keine Panik: Auch den Hahnentritt können Sie unbedenklich mitessen. Doch viele ekeln sich davor, denn es handelt sich dabei um Gewebeteile des Darms, die im Ei eingeschlossen werden. Diese Eier kommen gewöhnlich von einem älteren Huhn. Bioeier weisen häufiger einen Hahnentritt auf. Eier aus der industriellen Produktion werden jedoch durchleutet und für den Verbraucher, der den Hahnentritt nicht gerne sieht, aussortiert.

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