Bikiniwerbung verzichtet auf Retusche: H&M setzt auf realistisches Frauenbild

H&M geht einen Schritt auf seine Käuferinnen zu und setzt in der neuen Bikiniwerbung auf Frauen mit "normalen" Körpern und Merkmalen

H&M nähert sich mit seiner Werbung der Bewegung "Body Positive" an

Das ist doch mal ein guter Schritt in die richtige Richtung: H&M präsentiert in seiner Bikiniwerbung Frauen, deren Maße und körperliche Merkmale denen der Käuferinnen entsprechen. Eigentlich sollte dies Normalität sein, doch ist es bekanntermaßen nicht.

H&M reduziert Retusche und Size-Zero-Models

Superdünne Models, retuschiert und künstlich "verschönert" – so stellt sich vor allem Bikiniwerbung sonst dar. Kein Wunder eigentlich. Denn wer besonders wenig trägt, gibt besonders viele, vermeintliche "Makel" preis. Um die Ware möglichst effektiv an die Frau zu bringen, setzen Firmen sonst gern auf scheinbar makellose Schönheiten. H&M aber macht in diesem Frühjahr damit Schluss. Frauen mit Kurven und sogar kleine Dehnungsstreifen sind zu sehen. Ein guter Anfang. 

Die Realität sieht meist anders aus

Denn sind wir doch mal ehrlich. Wenn wir an uns runterschauen, so entdecken wir "normalen" Frauen den ein oder anderen Unterschied zu den sonst so superschlanken, retuschierten Models – allein schon, weil wir eben nicht mit einem dauerhaften Filter oder einem dauerhaft gefotoshoppten Körper rumlaufen. Das führt gern zum Frust. Vor allem der Weg in die Umkleidekabine mit nichts als einem kleinen Bikini in der Hand macht uns Angst. Wir werden schließlich im grellen Licht deutlich darauf hingewiesen, warum wir keine der Models sind, die uns vorher auf Werbeplakaten oder beim Stöbern im Online-Angebot präsentiert wurden. Umso schöner ist es nun, schon vorher zu sehen, wie das Kleidungsstück an einer schönen Frau aussieht, die unserem eigenen Erscheinungsbild deutlich näher kommt. 

Natürlich ist auch hier nicht alles Gold, was glänzt

Bei all der Freude über die Veränderung müssen wir aber dennoch bemerken: Es ist noch ein weiter Weg, bis "normale" Frauen gleichermaßen neben den retuschierten, makellosen Models zu sehen sein werden. Denn auch bei H&M sind diese noch deutlich in der Überzahl. Hoffen wir einfach, dass sich mit den Jahren eine ausgeglichenere Mischung ergibt und das Modeunternehmen dauerhaft etwas ändern will. Solange dies nicht nur ein gelungener Marketingcoup ist, genießen wir die Bilder einfach. Ein erster Schritt ist gemacht – jetzt bloß nicht nachlassen, H&M. 

Bikini + Co.

Nasse Nixen

Marie Nasemann lässt für die Umwelt die Hüllen fallen. Auf diesem Urlaubsfoto verzieht die einstige GNTM-Kandidatin das Gesicht, weil so viele Mücken um sie herumfliegen. Sie schreibt: "Klimaszenarien zeigen, dass es selbst beim kleinstmöglichen Temperaturanstieg in Zukunft mehr Mücken geben wird. Gerade in Europa werden in etwa 20 bis 30 Jahren auch Arten heimisch, die Tropenkrankheiten wie Dengue, Malaria und Gelbfieber übertragen können." In der Tat bestätigt das "Ärzteblatt" diese dramatisch Entwicklung. Marie Nasemann liefert damit einen weiteren Grund, warum wir alle etwas klimaneutraler leben sollten.
Diese Sportskanone scheint ein paar Extrastunden im Fitnessstudio verbracht zu haben: Denn Doutzen Kroes zeigt ihren wahnsinnig muskulösen Body beim Stand-up-Paddling vor Ibizas Küste. Ihr knapper Leo-Bikini ermöglicht freie Sicht auf ihren Waschbrettbauch, die definierten Arme und trainierten Beine. Ein athletisches Aussehen, mit dem das 34-jährigen Model ordentlich beeindruckt.
Der Tag danach: Einen Tag nach Heidi Klums romantischer Hochzeit mit Tom Kaulitz verbringt das frischgebackene Ehepaar mit seinen Gästen einen Tag im angesagten Beachclub und Restaurant "La Fontelina". Die Hochzeitsgesellschaft isst gemeinsam, viele sonnen sich und gehen baden. Auch Heidi Klum gönnt sich eine kleine Abkühlung und präsentiert sich in einem sexy Badeanzug - natürlich in weiß ... 
Heidis weißer Badeanzug mit XXL-Ausschnitt stammt vom Label Melissa Odabash. Der "Tahiti knotted halterneck"-Badeanzug ist ein aktuelles Modell und für 276 Euro zu haben. 

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Verwendete Quellen: H&M, Facebook

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