Giftquallen vor Malle!: Hier gibt es die ersten Badeverbote für Urlaubsgäste

An Mallorcas Stränden wurden giftige Quallen gefunden - die Stadt reagiert sofort auf die Funde

An Mallorcas Stränden wurden giftige Portugiesische Galeeren gefunden.

Der Juni ist der Beginn der Urlaubssaison - vor allem auf Mallorca. Jedes Jahr reisen Tausende an, um am Ballermann zu feiern und Sonne zu tanken. Doch in diesem Jahr wird alles anders: Am Strand von Molinar wurde eine giftige Qualle, eine Portugiesische Galeere, gefunden.

Verwaltung reagiert sofort

Der Fund des toten Tieres versetzt zieht Konsequenzen nach sich. Die Stadtverwaltung von Palma de Mallorca greift durch und verhängt ein Badeverbot für die Strände von Molinar und Can Pastilla. Denn ganz in der Nähe dieser beiden Orte feiern unzählige Menschen am Ballermann. 

Eigentlich ist die Portugiesische Galeere nicht im Mittelmeer heimisch. Experten vermuten, dass die Tiere durch starke Strömungen im Atlantik an die Küste Spaniens gespült worden sind. Die Quallenart schimmert bläulich und hat teilweise meterlange Tentakeln. Ihr Gift kann kleinere Fische töten, Menschen im Regelfall aber nicht.

Nicht der erste Fund

Mallorca ist übrigens nicht alleine betroffen, erst vergangene Woche wurden im spanische Alicante ebenfalls Portugiesische Galeeren angespült. Daraufhin wurde der Strand gesperrt - auf einer Länge von mehr als 100 Kilometern. Wann die betroffenen Strände wieder freigegeben werden, bleibt abzuwarten. Also, Vorsicht beim Baden!

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