Gesundheit: Zehn Tipps gegen den Kater

Der Morgen nach einer feuchtfröhlichen Nacht kann eine echte Qual sein... So bekämpfen Sie die Folgen des Alkohols.

Der unangenehme Begleiter des Alkohols: Der Kater.

Lahm gelegt durch einen Kater

Wer kennt das nicht? Das Radler im Biergarten oder das Glas Wein beim Plausch mit der guten Freundin hat einfach zu gut geschmeckt. Und der Absacker in der Bar mit dem süßen Barkeeper sah einfach zu gut aus, um "Nein" zu sagen. Doch dann der nächste Morgen: Übelkeit, rasende Kopfschmerzen und ein Kreislauf, der Achterbahn fährt. Der Schädel brummt und man fühlt sich schlapp. Kein Wunder, denn durch den Alkohol gerät das Gleichgewicht zwischen den Mineralstoffen wie Kalium, Natrium, Magnesium und Kalzium und dem Wasser im Körper durcheinander. Die Blutgefäße im Kopf weiten sich und es herrscht ein Migräne-ähnlicher Zustand.

Doch welche Tricks gibt es dem leidigen Kater am nächsten Morgen zu entgehen oder ihn zumindest erträglicher zu machen?

Wir haben die 10 besten Tricks zusammengetragen.

Astrologie

Diese vier Sternzeichen werden immer für Sie da sein

Diese Sternzeichen halten zu zusammen – egal, was kommt
Wahre Freundschaft kann man überall finden, doch mit diesen vier Sterneichen an der Seite braucht man sich keine Sorgen machen.
©Gala

1.) Eine gute Grundlage schaffen

Je schneller der Alkohol ins Blut gelangt, umso stärker spürt man auch die Folgen. Deshalb darf man vor einer Party ruhig mal schlemmen. Eine extra Portion Fett wie z.B. in Steaks oder Burgern darf man sich getrost gönnen. Fettreiche Speisen bleiben länger im Magen und verzögern so die Alkoholaufnahme.

Auch auf der Party darf man gerne mal naschen. Salzstangen oder Nüsse versorgen den Organismus mit Salzen und Mineralien, die durch den Alkohol entzogen werden.

2.)Ausreichend trinken

Alkohol entzieht dem Körper Wasser, was einer der Hauptgründe für die rasenden Kopfschmerzen ist. Deswegen ist es wichtig ausreichend non-alkoholische Getränke zwischen drin zu sich zu nehmen, am besten stilles Wasser. Wer es sich einfach machen möchte, hält sich an die Faustregel: Ein Glas Wasser auf ein Glas Alkohol.

3.) Den richtigen Alkohol trinken

Vorsicht bei süßen oder warmen alkoholischen Getränken. Diese lassen den Alkohol schneller ins Blut gelangen und führen daher zu einem schlimmeren Kater. Vorsicht auch bei Getränken, die viele Zusatzstoffe beinhalten. Manche alkoholischen Getränke haben Fuselöle oder andere Stoffe beigemischt, die den Kater noch schlimmer machen. Man sollte sich daher an hochwertige Getränke halten, bzw. an Cocktails mit wenigen, aber guten Zutaten, wie Martinis oder Manhattans.

4.) Nicht mischen

Wer verschiedene alkoholische Getränke durcheinander trinkt, läuft in Gefahr schnell zu viel zu trinken. Wer sich an ein alkoholisches Getränk hält, kann den Fortschritt des Rausches besser kontrollieren.

5.) Vor dem Einschlafen Mineralwasser trinken

Wer nach einer langen Party nach Hause kommt, sollte vor dem Zubettgehen ausreichend Mineralwasser trinken. Dann ist der Körper mit Flüssigkeit versorgt und kann die Defizite ausgleichen. Auf die berühmte Kopfschmerztablette vor dem Einschlafen sollte man besser verzichten. Durch den Alkohol ist die Magenschleimhaut bereits angegriffen und würde durch die Tablette noch weiter gereizt werden. Dadurch kann es zu Magenblutungen kommen. Die Kopfschmerztablette sollte man sich daher für den nächsten Tag aufbewahren.

6.) Das richtige Katerfrühstück

Am Tag danach ist der Hunger auf Salziges enorm. Mit sauren Gurken, Brühe oder Salzstangen können verlorene Salze wieder ersetzt werden. Mit Vitaminen und Fruchtzucker aus frischem Obst hilft man dem Körper beim Abbau des Alkohols. Wichtig ist, dass das Frühstück vor allem leicht bekömmlich ist, damit der Körper nicht noch unnötig mit der Verdauung beschäftigt ist.

7.) Frische Luft

Frische, kalte Luft versorgt den Körper mit nötigem Sauerstoff und erfrischt. Ein gemütlicher Spaziergang nach dem Frühstück kann bei der Katerbekämpfung wahre Wunder bewirken. Wer es sich zutraut, kann sogar eine Runde laufen gehen. Das Schwitzen hilft beim Abbau des Alkohols und die anschließende Dusche erfrischt umso mehr.

8.) Tabakkonsum reduzieren

Auch wenn es schwer fällt: Wer Alkohol trinkt, sollte nach Möglichkeit nicht rauchen. Nikotin senkt die Blutalkoholkonzentration, sodass der Körper denkt, dass er gar nicht so betrunken ist. Die Folge: Man trinkt schnell mehr, was dann wiederum zu einem schwereren Kater führt.

9.) Kein Konterbier

Während die meisten Menschen am Tag danach keinen Alkohol mehr sehen können, schwören andere wiederum auf das sogenannte "Konterbier". Tatsächlich fühlt sich der Körper durch den Nachschub an Alkohol kurzzeitig wieder besser. Bis auch dieser Alkohol wieder abklingt. Man schiebt den Kater also einfach nur weiter hinaus und macht ihn damit schlimmer.

10.) Das richtige Schmerzmittel

Wenn ein Schmerzmittel nötig ist, nehmen Sie am besten Ibuprofen statt Paracetamol oder Aspirin. Ibuprofen ist besser verträglich.

Themen

Erfahren Sie mehr:

Star-News der Woche