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Gesundheit Ständig kalte Hände? Diese schwere Krankheit könnte der Grund sein!

Kalte Hände können eine schwere Krankheit als Ursache haben. 
Kalte Hände können eine schwere Krankheit als Ursache haben. 
© Getty Images
Bei vielen Menschen, die unter kalten Händen und Füßen leiden, ist es ein harmloses Symptom, das mit dem Alter von allein verschwindet. Bei einem Fünftel aller Betroffenen ist aber eine schwere Erkrankung die Ursache

Gerade in der kalten Jahreszeit kennen es viele Menschen: Zuerst friert man an den Händen und Füßen. Oft werden die Hände dann blass und kalt, können sich taub anfühlen oder sogar schmerzen. Werden die Finger später blau und etwa eine halbe Stunde später gerötet, spricht man von einem sogenannten Raynaud-Syndrom, im Volksmund auch Leichenfinger- oder Weißfingerkrankheit genannt. 

Ist dieses Krankheitsbild in den meisten Fällen harmlos und vornehmlich bei rauchenden Frauen verbreitet, kann die Verfärbung der Hände auch auf eine andere, viel ernstere Krankheit hindeuten. Das gilt besonders dann, wenn die Symptome erst nach dem vierzigsten Lebensjahr auftauchen. Bei etwa einem Fünftel aller Betroffenen liegt die Ursache in entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Dazu gehören insbesondere Sklerodermie, Lupus erythematodes und die sogenannte Mischkollagenose.  

Sollten Sie also häufig unter tauben und blauen Händen und Füßen leiden, sollten Sie zur Sicherheit einen Arzt aufsuchen, um eine zugrunde liegende schwere Krankheit auszuschließen. 

tgi Gala

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