Parasit im Gehirn – Surfer gestorben: Killer-Amöbe frisst Gehirn eines Surfers

Ein junger Amerikaner wollte im Surf-Resort einfach nur Spaß haben. Doch jetzt ist er verstorben. Eine tödliche Amöbe fraß sich durch die Nasenschleimhaut ins Gehirn. Wo lauert die Gefahr?

Fabrizio Stabile starb durch eine eitrige Hirnhautentzündung, verursacht durch einen einzelligen Parasiten

Es klingt wie ein schlechter Alptraum, doch ist es Wirklichkeit: Der Aufenthalt in einem Surf-Resort kostete das Leben des jungen Amerikaners Fabrizio Stabile, † 29. Im US-Bundesstaat Texas fing sich der Surfbegeisterte die Killer-Amöbe "Naegleria fowleri" ein. Der todbringende Einzeller soll laut "Bild.de" beim Wellenreiten durch die Nase entlang des Riechnervs ins Gehirn gewandert sein. 

Schwimmbad-Amöbe: Naegleria fowleri

Nur fünf Tage später versagte sein Gehirn aufgrund einer eitrigen Hirnhautentzündung durch den Einzeller und der Mann starb Ende September in New Jersey. In den USA wurden in den letzten 50 Jahren 138 Menschen mit einer Infektion durch den Parasiten diagnostiziert. Und nur vier von ihnen überlebten. Naegleria fowleri lebt im feuchten Erdreich sowie in stehenden, warmen Gewässern wie Badeseen und Industrieabwässern. Wenn Schwimmbäder nicht ordentlich gepflegt sind, besteht auch hier die Gefahr, dass Naegleria fowleri hierin tödliche Kolonien bildet. 

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©Gala

Die Infektion frühzeitig erkennen

Der einzellige Parasit (auch "Schwimmbad-Amöbe" genannt) tritt durch die Nase ein und wandert entlang des Riechnervs ins Gehirn. Betroffene leiden an schrecklichen Kopfschmerzen, Fieber, Erbrechen, Nackensteifheit und Taubheit in den Gliedmaßen. Im Gehirn erzeugt die aggressive Amöbe eine eitrige Hirnhautentzündung, gefolgt von Koma und Tod innerhalb von höchstens 14 Tagen.

So konnte ein Junge die Gehirnfresser-Amöbe überleben

Als der 19-jährige Sebastian DeLeon 16 Jahre alt war, bekam er starke Kopfschmerzen. Kurz darauf versagten ihm seine Beine. Seine Eltern brachten ihren Jungen schließlich ins Krankenhaus "Florida Hospital" in Orlando, wo ein Doktor ihn sofort testen ließ. Die Diagnose: eitrige Hirnhautentzündung durch Naegleria fowleri. Der Arzt ließ seinen jungen Patienten sofort ins Koma versetzen und kühlte seinen Körper auf eine niedrige Temperatur herunter. Der Grund? Die "Schwimmbad"-Amöbe liebt warme Süßwasser und vermehrt sich bei kälteren Temperaturen nicht. In Kombination mit der richtigen Medizin wurde der Parasit besiegt.

Hals- und Beinbruch

Stars grüßen aus dem Krankenhaus

Kristen Bell musste mit ihrer Tochter zum ersten Mal in die Notaufnahme fahren. Die Kleine hatte sich unglücklicherweise den Finger in der Tür eingequetscht. In ihrem Instagram-Post bedankt sich die Schauspielerin für die fürsorgliche Behandlung des Ärzteteams.
"Vorsorge ist besser als Nachsorge": Und deswegen begibt sich Wayne Carpendale zur Darmkrebsvorsorge in die die Klinik. 
Schweren Herzens muss Andreas Gabalier ein geplantes Konzert absagen. Der "Volks-Rock‘n‘Roller" ist mit einer Lebensmittelvergiftung ins Krankenhaus gekommen, befindet sich aber zum Glück bereits auf dem Weg der Besserung. 
Janni Hönscheid postet ein Bild von sich und Töchterchen Yoko im Krankenhaus. Nach der Geburt des zweiten Kindes hat die Frau von Peer Kusmagk mit Wochenbettkomplikationen zu kämpfen: In ihrer Gebärmutter seien Reste der Plazenta gefunden worden, die in einer Operation entfernt werden mussten. Aufgrund anschließend auftretender Blutungen habe sie dann erneut die Klinik aufsuchen müssen. Dort erholt sich die frischgebackene Zweifachmama nun von den Strapazen.

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Vor Sebastians Erfolgsgeschichte lag die Todesrate im Fall einer Naegleria-fowleri-Infektion in den USA bei 99 Prozent. Sein Überleben verringerte die Rate leicht auf 97 Prozent.

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