Gefährliche Hitzefolgen: In Deutschland breitet sich ein Virus aus

Besonders betroffen ist Baden-Württemberg, doch auch in anderen Gebieten raten Experten zur Vorsicht

Infektion mit einem Virus (Symbolbild)

Traumhaftes Wetter mit warmen Temperaturen und viel Sonnenschein sorgte die letzten Tage für Sommerfeeling in ganz Deutschland

Hantavirus breitet sich aus

Einhergehend damit nun die erschreckende Nachricht: Laut Landesgesundheitsminister Manfred Lucha wurden seit Beginn des Jahres in Baden-Württemberg allein mehr als 460 Hantavirus-Fälle gemeldet. Zudem sei bei bleibenden trockenen und warmen Temperaturen mit einem Anstieg zu rechnen. In ganz Deutschland wurden laut Robert-Koch-Institut bereits 670 Fälle gemeldet - im Vorjahr hingegen waren es lediglich 282. 

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©Gala

Was ist das Hantavirus? 

Übertragen wird das Virus in erster Linie über Kot und Urin von Nagetieren wie beispielsweise der Rötelmaus. Verursacht wird bei Menschen eine grippeähnliche Erkrankung - neben Abfall des Blutdruckes sind auch Nierenfunktionsstörungen und Nierenversagen möglich. Besonders hohes Fieber in Kombination mit Rücken- und Bauchschmerzen sind Hinweise für eine Infektion. 

Besondere Vorsicht vor Staub

Laut Experten sollte besonders das Aufwirbeln von Staub vermieden werden. Besonders in Räumlichkeiten wie Lage, Dachböden oder Kellern, können die Mäuse problemlos eindringen. Der Staub zählt zu einem besonderen Risiko hinsichtlich der Übertragung der Viren. Um das Risiko zu verringern, raten Experten dazu staubige Flächen zunächst zu befeuchten und zusätzlich noch mit Desinfektionsmitteln einzusprühen. 

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