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Gefährliche Giftspinne Invasion aus dem Mittelmeer!

Die Ammen-Dornfinger-Spinne.
Die Ammen-Dornfinger-Spinne.
© Rainer Altenkamp
Der Ammen-Dornfinger ist eine Spinne, der man lieber nicht über den Weg läuft

Sie ist eine relativ neuer und gar nicht mal so willkommener Gast. Immer öfter werden in Deutschland Exemplare der des Ammen-Dornfingers gefunden, einer Spinne aus der Familie der Dornfinger. Wahrscheinlich ist der Klimawandel daran schuld, dass die Spinne, die eigentlich im Mittelmeerraum heimisch ist, nun auch in Deutschland zu finden ist.

Der Ammen-Dornfinger, der mit einer Größe von 1,5 Zentimetern zu den größten Spinnen Mitteleuropas gehört, lebt bevorzugt in hohem Gras und ist deswegen besonders auf Waldlichtungen und Ackerflächen zu finden. Der Vorderkörper ist auffällig rotorangefarben gefärbt, während das Hinterteil meistens gelblich gefärbt ist.

Biss mit gefährlichen Folgen

Spinnen-Experten vom Naturschutzbund Deutschland warnen vor der Invasion der Spinne: Sie ist die einzige Giftspinne, die medizinisch relevant ist. Besonders die Weibchen sind im Sommer hochaggressiv. Bei einem Biss injiziert die Spinne ein Nervengift, das zu extremen Schwellungen, Übelkeit und Fieber bis hin zu Lähmungen und Kreislaufzusammenbrüchen führen kann. In seltenen Fällen entsteht auch einen Nekrose, das heißt, dass gesundes Gewebe abstirbt.

Das ist zu tun

Sollte man von einem Ammen-Dornfinger gebissen werden, sollte man nicht in Panik verfallen. Trotzdem sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, da die weitreichenden Folgen eines Bisses nicht absehbar sind.

Gala

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