Gage Berger: Schönheitsoperation, weil Mitschüler ihn ärgerten

Plötzlich wollte der sonst so aufgewecke Gage Berger nicht mehr zur Schule gehen - er wurde von seinen Mitschülern für seine Segelohren gemobbt. Nach einer Operation kann der Junge wieder lachen

Kinder können grausam sein - das musste der kleine Gage Berger aus dem US-Bundesstaat Utah am eigenen Leib erfahren. Gages Klassenkameraden hänselten den sechsjährigen Jungen für seine abstehenden Ohren so übel, dass der sonst so fröhliche Junge sich plötzlich zurückzog und nicht mehr zur Schule gehen wollte.

Als "Elfenohr" beschimpft

"Ich erwischte ihn dabei, wie er in den Spiegel schaute und versuchte, die Ohren anzulegen. Wenn er nervös war oder Ärger befürchtete, griff er seine Ohren", erzählt Gages Vater Timothy Berger gegenüber "ABC". "Es war unterbewusst. Er dachte, seine Ohren seien das Problem und der Grund, warum er Ärger bekam." Die Kinder in der Schule hätten den Kleinen fiese Spitznamen wie "Elfenohr" gegeben

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©Gala

Timothy und seine Ehefrau Kallie Berger begannen dann über eine kosmetische Operation für Gage nachzudenken, da sie nicht wollten, dass das Mobben seiner Mitschüler ihren Sohn dauerhaft seelisch belastet. Die besorgten Eltern wurden fündig: Die Mobley Foundation for Charitable Surgery in Salt Lake City, Utah, bietet kostenlose Operationen für Kinder im Schulalter an, die für ihr Aussehen gehänselt werden.

Gage kurz vor der Operation. Mit dabei sein Stofftiger "Tygie".

Selbstbewusstsein dank Operation

"Das ist nicht anders, als wenn man seinen Kindern eine Zahnspange verordnet, um schiefe Zähne zu "reparieren"", findet Timothy. Gage erklärten sie die Operation - und er stimme zu. "Natürlich hätten wir ihn nicht dazu gezwungen, wenn er nicht gewollt hätte!"

Und siehe da: Der rund zweistündige Eingriff macht das Happy End möglich. Gage ist wieder ganz der alte und viel selbstbewusster als vorher. "Wenn ihn jetzt jemand ärgert, geht er zu ihnen hin. Wenn er von der Schule kommt und ich ihn nach seinem Tag frage, sagt er mir nicht mehr, dass niemand mit ihm spielen wollte. Er sagt Dinge wie: 'Alles war gut! Wir haben draußen gespielt und ich habe zehn neue Freunde!'"

Endlich wieder ein glücklicher Junge!

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