Dramatische Fehleinschätzung: Frau wählt Notruf, wird nicht ernst genommen – Sohn in Lebensgefahr

Weil ihr Sohn den ganzen Tag nicht mit ihr sprach, wählte eine Frau in Berlin den Notruf. Dort nahm man sie nicht ernst, dabei handelte es sich um einen echten Notfall. Jetzt schwebt ihr Sohn in Lebensgefahr

Sanitäter nahmen Patient nicht mit (Symbolbild)

Es klang zunächst wie ein typischer Konflikt zwischen Mutter und Teenager, entpuppte sich aber schnell als wirklicher Notfall. Dennoch wollte der Mutter keiner glauben. Mitte Mai wählte eine Berlinerin den Notruf, da sie den ganzen Tag schon keinen Kontakt zu ihrem Sohn hatte aufbauen können. Der hatte sich in seinem Zimmer eingesperrt, wolle nicht rauskommen und auch nicht duschen gehen. Dass es ihm wirklich schlecht geht, wollten die Mitarbeiter der Notrufzentrale erstmal nicht glauben. 

19-Jähriger war in Lebensgefahr

"Sohn, 19, spricht den ganzen Tag nicht mit seinen Eltern und will auch nicht duschen gehen. Für die Mutter ist das ein Notfall", so der sarkastische Kommentar, mit dem ein Mitarbeiter der Notrufzentrale seine Kollegen zum Einsatz schicken wollte. Zwar rückten die Sanitäter aus, mitnehmen wollten sie den kranken Teenie aber nicht. Fälschlicherweise, wie sich im Nachhinein herausstellte. Die Mutter alarmierte am nächsten Tag nämlich den sozialpsychiatrischen Dienst, der ließ den Jungen in ein Krankenhaus einweisen. Dort ist er seit 11 Tagen, wird auf der Intensivstation behandelt. 

Tragische Schicksalsschläge

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Fehleinschätzung hat Konsequenzen

Frédéric Finger, Sprecher der deutschlandweit größten Berufsfeuerwehr in Berlin, zeigt sich beschämt über das Verhalten des Mitarbeiters, entschuldigt sich bei der Familie: "Die Kommunikation im Notrufgespräch entspricht nicht dem Leitbild der Berliner Feuerwehr. Dies haben wir zum Anlass genommen und der betroffenen Familie unser Bedauern ausgedrückt." Der aufgezeichnete Notruf könnte zudem rechtliche Konsequenzen haben, womöglich wird dem Mitarbeiter unterlassene Hilfeleistung zur Last gelegt.

Verwendete Quelle: B.Z.

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