Grusel-Story aus China: Zu viel am Handy gespielt? Frau erleidet Sehverlust

Stundenlang spielte eine Chinesin an ihrem Smartphone, auch nachts ließ sie nicht davon ab. Morgens dann der Schock: Sie konnte nicht mehr sehen!

Frau spielt am Smartphone bis sie plötzlich blind ist (Symbolbild)

Dass man vom Fernsehschauen viereckige Augen bekommt, versuchen Eltern ihrem Nachwuchs schon seit Jahrzehnten beizubringen. Ohne Erfolg. Dass vom zu langen Spielen am Smartphone aber tatsächlich Augenschäden davongetragen werden können, das musste eine Frau aus dem chinesischen Shenzhen jetzt am eigenen Leib erfahren.

Chinesin kann auf linkem Auge nicht mehr sehen

Stundenlang soll die Frau am Smartphone gespielt haben, so berichtet "Unilad". Sogar die Nacht soll sie durchgespielt haben, während es um sie herum dunkel war. Das war offenbar zu viel für ihre Augen. Wie "Unilad" schreibt, sei die Frau am nächsten Morgen wach geworden und habe direkt wieder zu ihrem Smartphone gegriffen. Dann der Schock: "Ungefähr fünf Minuten später stellte die Patientin fest, dass sie mit ihrem linken Auge nicht sehen konnte", erklärt Qiu Wangjian vom "Songgang Volkskrankenhaus" in Shenzhen gegenüber "Unilad". Hier hatte die Frau sich kurz darauf Hilfe gesucht. 

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Blutergüsse auf der Netzhaut

Unmittelbar nachdem sie den Sehverlust festgestellt hatte, eilte die Chinesin ins Krankenhaus, wo festgestellt werden konnte, worunter sie leidet. "Von ihrem Auge aufgenommene Bilder zeigten große Blutflecken auf ihrer Netzhaut, die ihre Sicht behinderten." Die Frau litt unter einer sogenannten "Valsalva Retinopathie", es hatten sich also viele kleine Blutergüsse auf der Netzhaut gebildet. Die Valsalva Retinopathie ist eine präretinale Blutung, die durch einen plötzlichen Anstieg des Augendrucks verursacht wird. Ob die Augenerkrankung bei der Chinesin durch das nächtliche Spielen am Handy  begünstigt oder gar hervorgerufen wurde, ist nicht klar. Laut des behandelnden Arztes ist der Zustand durch körperliche Anstrengung hervorgerufen worden. Die Frau hatte ihre Augen also so sehr angestrengt, dass oberflächlich Netzhautgefäße gerissen waren. Zum Glück konnte Qiu schon bald Entwarnung geben. Mit einer schnellen Behandlung seien keine Langzeitfolgen zu erwarten.

Intensive Behandlung vonnöten

Per Laser konnten die Blutergüsse auf der Netzhaut der Chinesin aufgebohrt werden, das Blut konnte abfließen. Aktuell erholt sie sich noch im Krankenhaus, doch mit bleibenden Schäden sei nicht zu rechnen, erklären ihre Ärzte. 

Verwendete Quelle: Unilad

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