Frankreich: Salmonellen in Babymilch

83 Länder sind betroffen und dutzende Babys bereits erkrankt

12 Millionen Pakete Babymilch wurden zurückgerufen.

Bereits im Dezember 2017 hatte der französische Konzern Lactalis aufgrund von Salmonellengefahr Tausende Tonnen Babymilch zurückgerufen. In Frankreich waren zu diesem Zeitpunkt 30 Babys erkrankt. Nun ist auch ein Baby in Spanien krank geworden und ein Fall aus Griechenland wird aktuell geprüft. Weltweit sollen nun bis zu zwölf Millionen Packungen zurückgerufen worden sein.

Babys und Kleinkinder besonders gefährdet

Bei einer Salmonellenvergiftung klingen die Symptome wie Durchfall, Kopf- oder Bauchschmerzen nach ein paar Tagen von allein ab. Doch vor allem bei Babys, Kleinkindern und älteren Menschen kann die Krankheit deutlich länger und schwerer ausfallen. In besonders schweren Fällen kann die Vergiftung zu Nierenversagen oder sogar zum Tod führen.

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©Gala

Deutschland nicht betroffen

Bei ersten Symptomen sollten Eltern sofort mit ihren Kindern zum Arzt gehen. Außerdem ist es wichtig, viel zu trinken. In Deutschland werden die Produkte von Lactalis zum Glück nicht verkauft, weshalb es hier bisher auch keine Krankheitsfälle gibt.

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