Gute Nachrichten für Allergiker: "HypoCat": Schweizer Forscher entwickeln Impfstoff gegen Katzenallergie

Katzenliebhaber aufgepasst: Schweizer Forscher entwickelten einen neuartigen Impfstoff, der die Symptome einer Katzenallergie auf ein Minimum reduzieren kann.

Können Katzenallergiker bald aufatmen?

Knapp 14 Millionen Katzen leben derzeit in Deutschlands Haushalten, damit ist der Stubentiger das beliebteste Haustier unseres Landes. Doch vielen Menschen macht das Fell zu schaffen – sie leiden an einer sogenannten Katzenallergie. Genaue Angaben darüber, wie viele Katzenallergiker in Deutschland leben, sind schwer zu bekommen, allerdings schreibt der Allergikerinformationsdienst von einer Schätzung um die 30 Prozent. All jenen dürften die neuesten Forschungsergebnisse aus der Schweiz das Leben etwas leichter machen. Forscher der Uni Zürich entwickelten nämlich einen Impfstoff, der die unangenehmen Symptome der Katzenallergie auf ein Minimum reduzieren kann, so berichtet unter anderem "DailyMail".

Woher kommt eine Katzenallergie?

Die allergieartigen Symptome werden durch das Protein "Fel-d1" ausgelöst, das hauptsächlich im Fell von Katzen vorkommt. Über abgestorbene Hautschuppen der Katze verbreitet es sich, gelangt in die menschlichen Atemwege. Das Immunsystem reagiert dann, indem es besonders viel Histamin ausschüttet. Und genau diese Reaktion ist es, die die unangenehmen Symptome hervorruft.

Stars und ihre Katzen

Achtung, Cat Content!

Liebhaber feliner Geschöpfe aufgepasst!  Der 8. August ist der Internationale Tag der Katze, und natürlich gibt es auch jede Menge Stars, die nicht ohne ihr kuscheliges Fellknäuel können, wie z. B. Taylor Swift.
Taylor Swift will ihre Katzen zwar "normal" aufwachsen lassen, aber wenn sie Paula Abdul mit ihrem Liebling treffen, muss natürlich ein Foto geschossen werden.
Gestatten? Das ist Hank, kuscheliger Gefährte von "The Orville"-Star Seth MacFarlane, der eine gute Arbeitsmoral an den Tag legt.
"Wenn sich dein Kind für dich schämt, Mama und Papa aber einfach nur dieses Gesicht küssen müssen", schreibt Derek Hough zu dem lustigen Schnappschuss, auf dem der Tänzer und seine Freundin, Hayley Erbert, dem gemeinsamen Kater Palo einen dicken Schmatzer verpassen.  

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Anders als bei bisherigen Sensibilisierungsversuchen setzt der neu entwickelte Impfstoff "HypoCat" bei der Katze an, nicht im menschlichen Körper. 

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So wirkt "HypoCat"

Bisherige Sensibilisierungsmaßnahmen wurden immer beim Menschen injiziert, "HypoCat" wird allerdings der Katze direkt gespritzt. So kann das Protein "Fel-d1" im Fell der Katze signifikant reduziert werden. Die Ergebnisse ihrer Studie veröffentlichten die Wissenschaftler der Uni Zürich im "Journal of Allergy and Clinical Immunology". Hier ist nachzulesen, dass alle 54 Katzen, die die Injektion von den Forschern erhielten, die gewünschten Antikörper aufwiesen.

Drei Jahre müssen wir noch auf den ersten vielversprechenden Wirkstoff warten, dann soll "HypoCat" auf den Markt kommen, prognostizieren die Forscher.

Verwendete Quelle: Stern, DailyMail

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