Foodwatch berichtet: Ekel-Alarm in Bayerns Großbäckereien

Foodwatch deckt ekelerregende Zustände in Großbäckereien in Bayern auf. Unter anderem ist von eingebackenen Schaben die Rede. Fast noch schlimmer: Der Verbraucher wurde nicht gewarnt

Nicht so lecker

Ein Kontrollbericht der bayerischen Lebensmittelbehörde sorgt für Aufregung, nachdem die regierungsunabhängige Organisation Foodwatch ihn öffentlich gemacht hat. Darin geht es um die erschreckenden und ekelerregenden hygienischen Zustände in bayerischen Großbäckereien. Die wohl schlimmste Erkenntnis aber ist, dass Verbraucher nicht einmal informiert wurden.

Mein "Bayerisches Brot" gib mir heute

Der Bericht trägt den Namen "Bayerisches Brot" und dürfte für einen Skandal sorgen. In den Unternehmen Bachmeier, Der Beck, Heinz, Hiestand, Höflinger, Hofpfisterei, Ihle und LSG gab es demnach diverse Vorfälle, wobei schimmelbelastete Räume noch am wenigsten schockieren. Viel schlimmer: Von Mäusekot, Haaren und eingebackenen Schaben ist die Rede.

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Warum erfuhr niemand etwas?

Die Fälle ereigneten sich zwischen 2013 und 2016, bis heute aber wusste in der Öffentlichkeit niemand davon. Warum? Eigentlich schreibt das Lebensmittelgesetz vor, dass die Bevölkerung informiert werden muss, wenn grobe Hygiene-Vernachlässigungen stattfanden. Tatsächlich aber argumentieren viele Bundesländer damit, dass der Paragraf nicht eindeutig formuliert ist und informieren nur, wenn die Gesundheit des Verbrauchers gefährdet ist. Foodwatch pocht darauf, dass sich dies dringend ändern muss.

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