Kellner verhindert das Schlimmste: Frau vergisst fast eine halbe Million Dollar im Restaurant

Diesen Schreckmoment will man sich nicht vorstellen: Eine Amerikanerin vergaß in einem Pizzarestaurant einen Scheck über mehr als 400.00 Dollar. Dass sie ihr Geld wieder bekam ist nur einem Kellner zu verdanken - dem sie vorher kein Trinkgeld gab

Scheck

Karen Vinacour und ihre Tochter wollten sich eigentlich einen schönen Tag in New York machen: erst Bummeln und dann zum Lunch Pizza essen gehen. Was nach einem tollen Tag klingt, avancierte zu einem großen Schreck, denn Vinacour, eine pensionierte Sozialarbeiterin, vergaß einen Scheck der Citibank in einer Pizzeria der Kette "Patsy's". Und was für einen: auf dem Wertpapier befanden sich amerikanischen Medien zufolge fast eine halbe Million Dollar. 

Karen Vinacour vergisst Scheck auf dem Tisch

Beim Verlassen des Restaurants übersah Vinacour, dass sich unter den Servietten auch ihr wohl wichtigster Brief versteckte - der Scheck mit dem Geld, das sie für den Verkauf ihres Appartements erhalten hatte. Insgesamt befanden sich 424.000 Dollar, das sind umgerechnet etwa 377.000 Euro, auf dem von der Citibank ausgestellten Voucher. Den Bankscheck wollte die 79-Jährige für die Anzahlung einer anderen Wohnung benutzen, so ein Bericht der "Daily Mail". Dass sie dies wenige Tage später tatsächlich tun konnte, ist nur einem zu verdanken: Kellner Armando Markaj. 

Denn der 27-Jährige war es, der beim Abräumen des Tisches ganz genau hinsah und unter Tellern und Servietten den Briefumschlag der Citibank entdeckte. Das hätte auch anders ausgehen können, wie Markaj den "New York Daily News" berichtete: "Samstage sind ziemlich stressig und ich war kurz davor alles, was auf dem Tisch lag, wegzuwerfen als ich den Briefumschlag bemerkte. Ich hab ihn nur ein wenig geöffnet und 'Citibank' gesehen und dachte, es sei wichtig, also bin ich auf die Straße gerannt, um sie zu suchen, aber sie war schon weg."

Großer Schreck einen Tag später

Nicht nur Markaj bemerkte, dass da etwas Wichtiges verschwunden war, auch Vinacour stellte am Tag darauf fest, dass sie Scheck verloren hatte. Panisch rief sie daraufhin bei der Pizza-Kette an, erwischte in der Aufregung jedoch eine falsche Filiale. Um das Geld zu sichern, versuchte sie daraufhin den Scheck bei der Citibank zu entwerten - ebenfalls ohne Erfolg, wie Vinacour der gleichen Zeitung verriet: "Sie sagten, sie könnten ihn nicht sofort stornieren, weil es sich um einen Bankscheck handele. Ich müsste mindestens drei Monate warten, bevor sie überhaupt mit dem Prozess beginnen können. Meine Welt ist zusammengebrochen."

Doch die Geschichte hat ein Happy End, denn Markaj und der "Patsy's"-Filialleiter Frank Brija scheuten keine Mühen, um die Besitzerin des Geldes ausfindig zu machen und baten die "New York Daily News" um Hilfe bei der Suche. Mit Erfolg: Karen Vinacour konnte ihren Scheck mittlerweile abholen und ihn sicher mit nach Hause nehmen. Und noch etwas konnte die Amerikanerin erledigen - sie hatte Armando Markaj beim Bezahlen des Essens kein Trinkgeld gegeben, was ihr im Nachgang natürlich umso mehr leid tat. Der Grund: Vinacour und ihre Tochter hatten den 27-Jährigen gefragt, warum lediglich Männer auf der Fototapete zu sehen sein. Mit seiner Antwort: "Vielleicht essen Frauen nicht so viel Pizza?", habe der Kellner das Mutter-Tochter-Gespann erzürnt und so sein Trinkgeld verspielt, heißt es in dem Bericht. Dass das Vinacour nach der Hilfe des Kellners leid tat, ist nachvollziehbar. Doch der ehrliche Finder wollte auch nachträglich kein Geld mehr annehmen - er glaube an Karma, so die Begründung. 

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Verwendete Quellen: Daily Mail, New York Daily News, Twitter

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