Herzzerreißend schön: Familie von todkrankem Teenie schreibt "Ich habe gelebt"-Liste

In ihrem Kopf wuchert ein Tumor. Um die letzten Monate von Leanna möglichst schön zu machen, kreiert ihre Familie eine sogenannte "Ich habe gelebt"-Liste.

Vier Mal Chemotherapie, 33 Runden Bestrahlung und zwei Operationen am Gehirn – Leanna Ramirez hat eine Tortur hinter sich. Vor drei Jahren bekommt die heute 18-Jährige die Diagnose Hirntumor von da an beginnt ihre lange Therapie. Alle Behandlungen lässt das Mädchen über sich ergehen, dann teilen ihr die Ärzte mit, dass sie es nicht schaffen konnten, den gesamten Tumor zu entfernen. Es bestünde eine 50:50-Chance, dass der Krebs in den nächsten fünf Jahren wiederkehren würde. Leanna und ihre Familie ändern ihr Leben radikal.

Familie Ramirez kämpft für Leanna

Drei Jahre muss Leanna durch die Hölle gehen, eines hat sie sich dabei bewahrt: ein Lächeln im Gesicht. Auch wenn ihr das nicht immer leicht fällt. "Das Schwierigste ist, für meine Familie positiv zu bleiben und ein Lächeln im Gesicht zu behalten", erzählt sie im Interview mit "People". Leanna hat ihren Hörsinn auf einem Ohr verloren, hat tagtäglich starke Kopfschmerzen und leidet unter Gedächtnisstörungen. Aber sie ist positiv und blickt nach vorne. Auch, weil sie sich gemeinsam mit ihrer Mutter etwas ganz Besonderes hat einfallen lassen: die "Ich habe gelebt"-Liste.

"Ich habe gelebt"-Liste gibt Leanna Auftrieb

Es war vor ungefähr einem Jahr, als Leannas Mutter Janet "I Lived" von One Republic im Radio hört. Der Song bringt sie auf die Idee, die Leannas Leben verändern soll. "Ich saß im Bett und plötzlich wurde es mir klar: Meine Tochter ist unheilbar an Krebs erkrankt und ich fühlte mich hilflos", erklärt Janet gegenüber "People". "Ich wollte ihr irgendwie Hoffnung geben und dieses Lied half mir zu erkennen, dass wir gewinnen können, indem wir uns darauf konzentrieren, was wir mit den Tagen machen, die uns gegeben werden, anstatt uns darauf zu konzentrieren, was der Krebs aus uns macht. Wir haben uns vorgenommen zu überlegen, was sie in ihrem Leben gerne tun würde, und es möglich zu machen, während sie noch hier und gesund ist." Sie kreierten gemeinsam die "Ich habe gelebt"-Liste. "Es ist eine Art 'Bucket Liste'. Wir haben uns zusammen hingesetzt und die Liste geschrieben", sagt Leanna. Darauf stehen all die Dinge, die Leanna noch erleben möchte. 

Erste Erlebnisse der "Ich habe gelebt"-Liste

Dank Spenden konnte Leanna in Michigan Kajakfahren 

Die erste Aktion, die Leanna und ihre Familie von der Liste abstreichen konnten? Eine Reise nach Hawaii für die ganze Familie. Dabei machten sie eine Hubschraubertour über die Insel, schwammen mit Delfinen. Bei einer weiteren Tour balancierten sie auf einer Zip-Line im Pocono-Gebirge im Nordosten des US-Bundesstaates Pennsylvania und sie kuschelten im Columbus-Zoo mit Koalas – viele Träume konnte sich Leanna auch dank Spenden, die sie über eine GoFundMe-Page bekommen haben, erfüllen. Und es solle noch viele folgen. Und dennoch ist eines allgegenwärtig: die Angst um Leanna.

"Wir leben jetzt anders", sagt Leannas Mutter Janet gegenüber "People". "Wir denken nicht weiter, wir denken an heute und machen Dinge möglich. Leanna soll sich aus ihrer Komfortzone heraus wagen, um Neues zu erleben."

Verwendete Quelle: People, GoFundMe

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