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Tierischer Einsatz Rostocker Polizei rechnet mit Bombe und findet Meerschweinchen

Tierische Verwechslung: Meerschweinchen
© Weiming Xie / Shutterstock
Nachdem in einem Zug ein verdächtiger Karton entdeckt wird, rückt die Bundespolizei an. Doch statt auf gefährliche oder gar explosive Substanzen stoßen die Beamt:innen auf eine pelzige Überraschung.

Gepäckstücke jeder Art dürfen zu keiner Zeit unbeaufsichtigt sein – das kennen wir vom Flughafen. In Zügen gelten die gleichen Regeln, insbesondere "herrenlose" Kartons oder Schachteln sind für das Personal ein Grund zur Besorgnis. So auch am 25. Juli 2021: In einem Zug alarmierten Mitarbeiter:innen die Polizei wegen eines Pappkartons. Aber in diesem befand sich nicht etwa Sprengstoff, sondern ein Meerschweinchen.

Nager statt Bombe: Polizei räumt Bahnsteig

In der Regionalbahn, die sich gerade zwischen Stralsund und Rostock befand, erregte der kleine Nager ganz schön viel Aufmerksamkeit, wie der "Spiegel" berichtet. Da der mit Löchern versehene Karton zu niemandem zu gehören schien, dessen Inhalt unbekannt und daher eine potenzielle Gefahr für die Passagiere hätte darstellen können, verständigte das Zugpersonal die Bundespolizei. Als Sicherheitsvorkehrung wurde sogar der nächste Bahnsteig geräumt.

Als die Beamt:innen die ominöse Schachtel begutachteten, gab es schnell Entwarnung. Der Inhalt war alles andere als gefährlich – dafür süß und flauschig. Die mit Klebeband umwickelte Kiste samt Meerschweinchen soll wohl von dem:der Besitzer:in vergessen worden sein. Trotz der hohen Außentemperaturen von rund 30 Grad soll es dem Tier aufgrund der Lüftung im Waggon gut ergangen sein, es befinde sich in einem "vernünftigen Zustand", wie eine der Rettungskräfte erklärt. Das Meerschweinchen sei nach dem Einsatz in eine Tierklinik gebracht worden. Nun suche man nach dem:der Besitzer:in des Nagers.

Verwendete Quelle: spiegel.de

sti Gala

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