Fahrverbot auf Gehwegen: Verstopfen E-Scooter bald unsere Radwege?

E-Scooter begeistern immer mehr Menschen. Am heutigen Freitag entscheidet nun der Bundesrat darüber, wo und unter welchen Bedingungen die moderne Variante des guten, alten Tretrollers in Zukunft am Straßenverkehr teilnehmen darf

E-Scooter

E-Scooter, City-Roller, elektrischer Tretroller – wie auch immer man die modernen Roller auch nennt, eins bleibt gleich, besser gesagt wächst: die Begeisterung der Bevölkerung über die mehr oder weniger neuste Methode, um vor allem in Städten zügig von A nach B zu kommen. Und mit steigender Beliebtheit wird auch eine gesetzliche Regelung wichtiger. Immerhin kommen die schnellen Modelle auf Geschwindigkeiten bis zu 25 km/h, auf stark abschüssigen Strecken dürfte sich diese sogar noch deutlich erhöhen. 

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Hätten Sie ihn erkannt? Ausstaffiert und im Undercover-Look fährt Schauspieler Kurt Russell mit dem E-Bike durch Los Angeles.
Wen haben wir denn da? "PS: Ich liebe dich"-Schauspieler Gerard Butler radelt durch New York City. Da hat es aber jemand sehr eilig ...
Die Straßen von New York sind verstopft mit Autos, Justin Theroux macht es genau richtig und nimmt das Fahrrad, um von A nach B zu kommen. Nur einen Helm sollte er sich und seiner Sicherheit unbedingt noch gönnen.
Arnold Schwarzenegger hat nicht nur dicke Muskeln, sondern auch dicke Reifen. Das sieht bei der Bike-Tour durch Venice auch gleich viel cooler aus.

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Wird es dank E-Scootern jetzt eng auf unseren Radwegen? 

 Der Bundesrat muss nun am Freitag (17.5.) über eine Verordnung entscheiden, den die Bundesregierung vorgelegt hat. Darin wird vorgeschlagen, dass E-Scooter mit einer Geschwindigkeit von bis zu 25 km/h in Zukunft nur auf Radwegen und Radfahrstreifen fahren dürfen; Roller mit einer Höchstgeschwindigkeit bis zu 12 km/h sollen dem Vorschlag zufolge auch auf Gehwegen und in Fußgängerzonen erlaubt sein. Ob der zweite Punkt allerdings durchgewunken wird, ist fraglich. Auf der Homepage des Bundesrates empfiehlt "der federführende Verkehrsausschuss, der Innenausschuss und die Ausschüsse für Arbeit, Integration und Sozialpolitik sowie für Frauen und Senioren dem Bundesrat der Verordnung nur unter der Bedingung von einigen Änderungen zuzustimmen. Diese sollen für mehr Verkehrssicherheit sorgen." Eine dieser Änderungen sieht zum Beispiel vor, jegliche Scooter aus Fußgängerzonen und von den Gehwegen zu verbannen. Auch das Mindestalter, dass laut Vorschlag der Bundesregierung bei 12 Jahren für E-Scooter mit einer Höchstgeschwindigkeit von 12 km/h liegen soll, sieht der Ausschuss kritisch und rät zu einem Mindestalter von 15 Jahren. 

Sollten sich die E-Scooter in Zukunft allesamt auf dem Radweg und den Radfahrspuren sammeln, dürfte es tatsächlich recht eng werden. Zunächst aber muss der Bundesrat sich einig werden.

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Verwendete Quellen: Bundesrat, Zeit

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