Erster Unfall in NRW: E-Scooter-Fahrer lebensgefährlich verletzt

Seit wenigen Wochen machen E-Scooter auch deutsche Straßen unsicher, seit diesem Wochenende kann man die flinken Fahrzeuge offiziell mieten. Jetzt gab es den ersten Unfall

E-Scooter erobern Deutschlands Straßen (Symbolbild)

Mit bis zu 20 km/h kann man mit den E-Scootern über Radwege düsen. Sollte es mal keinen Radweg geben, muss man auf die Straße ausweichen. So viel Spaß das Ganze macht, so gefährlich ist es aber offenbar auch. In Paderborn hat es jetzt den ersten Unfall mit einem E-Scooter gegeben. Ein 65-jähriger Mann wurde dabei schwer verletzt.

Mann stürzt mit E-Scooter

Der 65-jährige Paderborner hatte einem Kleinwagen ausweichen wollen, er musste stark abbremsen und stürzte infolgedessen schwer. Wie eine Sprecherin mitteilte, habe der Mann einen Schutzhelm getragen, sei aber trotz dessen schwer verletzt worden. Er habe sich Kopfverletzungen zugezogen, schreibt "RP Online". Der Autofahrer sei nach dem Unfall davon gefahren, die Polizei ermittelt. Der neuerliche Unfall ist der erste folgenschwere Vorfall, nachdem vor einer Woche darüber entschieden worden war, dass Elektrokleinstfahrzeuge künftig am Straßenverkehr teilnehmen dürfen. 

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E-Scooter erobern deutsche Straßen

Seit nunmehr einer Woche dürfen die elektronischen Tretroller also am Verkehr teilnehmen, erste Anbieter ermöglichen das Mieten der Fahrzeuge. Bis zu 20 Kilometer pro Stunde dürfen sie fahren, müssen eine Lenk- oder Haltestange, ebenso wie zwei Bremsen, Licht und eine Hupe haben. Helmpflicht besteht nicht. So spaßig das Fahren mit E-Scootern auch sein mag, Experten sind skeptisch. "Wir wissen aus internationalen Studien und Daten, dass das Verletzungspotenzial beim E-Scooter-Fahren sehr hoch ist", warnt Christopher Spering von der Klinik für Unfallchirurgie der Universitätsmedizin Göttingen im Interview mit "RP Online". Am Wochenende hat es nun den ersten lebensgefährlichen Zwischenfall gegeben. 

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E-Scooter

Kopfverletzungen und Knochenbrüche

In den USA sind E-Scooter schon seit längerer Zeit zugelassen. Erste Studien – etwa aus Kalifornien – zeigen, dass das Fahren nicht ungefährlich ist. 250 Patienten wurden demnach in einem Jahr in der Notaufnahme behandelt, einige davon mussten sogar stationär therapiert werden. Dabei erlitten sie hauptsächlich Kopfverletzungen und Knochenbrüche. "Diese Verletzungen werden wir auch haben“, warnt Siegfried Brockmann von der Unfallforschung der Versicherer.

Verwendete Quelle: RP Online

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