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Er wog nur noch 4,3 Kilo Baby stirbt nach Umstellung auf vegane Ernährung

Trauernder Vater (Symbolbild)
Trauernder Vater (Symbolbild)
© Getty Images
Ein besonders tragischer Fall macht derzeit Menschen auf der ganzen Welt betroffen. Nachdem die Eltern den Säugling auf vegane Ernährung umstellten, starb er an Mangelernährung

Nur sieben Monate alt wurde Lucas und sein Tod sorgt weltweit für Entsetzen. Denn der kleine Junge aus Belgien wog bei seiner Einlieferung ins Krankenhaus nur noch 4,3 Kilo. Seine Eltern hatten ihn nur noch mit einem Milchersatz aus Hafer, Quinoa, Buchweizen und Reis gefüttert. Eine Ernährung, die sich im Nachhinein als nicht kindgerecht erwiesen hatte. 

Fatale Diagnose

Nachdem die Mutter abgestillt hatte, vertrug der kleine Lucas die Folgemilch nur schlecht. Ohne ärztlichen Rat diagnostizierten die Eltern ihm eine Gluten-und Laktoseunverträglichkeit und stellten die Ernährung radikal um. 

In Tränen aufgelöst berichtete die Mutter, dass Lucas immer wieder zu-und abgenommen habe, aber im Grunde genommen ein fröhliches Kind war, dass immer glücklich gespielt hat. Als sich der Junge eines Tage dann heftig übergeben musste, ging sie dann doch mit ihm zu einem Arzt, der den Jungen umgehend ins Krankenhaus schickte. Doch es war schon zu spät, um ihn noch zu retten. 

Nachspiel vor Gericht 

Der Staatsanwalt im belgischen Dendermonde fordert vor Gericht nun eine Haftstrafe von 18 Monaten für die Eltern. Die verstehen die Welt nicht mehr: Alle könnten sich überzeugen, dass es ihren drei anderen Töchtern mit der Ernährung sehr gut gehe und gesund seien. Das Gericht verurteilte das Paar nun zu sechs Monaten Haft auf Bewährung. 

tgi Gala

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