Man vermutete Lebensmittelvergiftung: Doch dann verlor der 14-Jährige sein Bein

Seine Eltern vermuteten eine Lebensmittelvergiftung, doch dann kam alles Schlag auf Schlag: Die Ärzte gaben Mitchell Etherton keine 24 Stunden zu überleben

Operation (Symbolbild)

In der Schule genoss Mitchell Etherton, 14, noch ein frittiertes Hühnchen, doch nur wenige Stunden später beklagte er sich über Unwohlsein, dass sich in der folgenden Nacht in eine Übelkeit verwandelte. Seine Eltern vermuteten, dass sich der Junge aus der englischen Grafschaft Essex nur den Magen verdorben hätte und es sich im schlimmsten Fall um eine Lebensmittelvergiftung handeln könnte.

Es war mehr als eine Lebensmittelvergiftung 

Am nächsten Morgen entdeckte der Vater aber einen schwarzen Fleck am Bein seines Kindes. Besonders erschreckend war außerdem, dass die Schmerzen in der Zwischenzeit nicht nachgelassen haben. Die besorgten Eltern fuhren ihren Jungen ins Krankenhaus, wo ihnen der Boden unter den Füßen weggerissen wurde. "Er wird keine 24 Stunden überleben!", so die Mediziner, die eine lebensgefährliche Meningokokken-Infektion feststellten. 

Gesundheit

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Was ist Meningokokken-Infektion? 

Dabei handelt es sich um ein Bakterium, dass sich beim Menschen im Nasen-Rachenraum ansiedelt. Die Meningitis beginnt mit starkem Krankheitsgefühl wie Angeschlagenheit, hohem Fieber, Erbrechen, Schüttelfrost, Gelenk- und Muskelschmerzen, Krämpfen oder Bewusstseinsstörungen. In Deutschland erkranken jährlich 300 bis 400 Menschen an Meningitis. In der Regel verläuft die Krankheit relativ mild, wenn sie denn schnell erkannt und mit Antibiotika behandelt wird. Anders bei Mitchell: Um seinen Zustand einigermaßen zu stabilisieren, wurde er in ein künstliches Koma versetzt. Ärzte machten den Eltern jedoch wenig Hoffnung, so seine Mutter Sharon Sigston gegenüber dem Nachrichtenportal "Caters News". 

Mitchell Etherton gab nicht auf

Nach einer Woche Kämpfen und Beten ging es endlich bergauf: Der 14-Jährige würde die Krankheit überleben, man müsste ihm allerdings sein linkes Bein und einen Daumen amputieren. Ein Jahr nach der Operation geht es dem Briten nun schon besser. Dank einer Prothese kann er zu seiner großen Freude sogar wieder Fußball spielen. Erst Anfang August musste er sich einer weiteren Operation am Knöchel unterziehen. Bislang sei unklar, ob er das rechte Bein behalten könne. Für die Familie sei es eine Selbstverständlichkeit mit dem Schicksalsschlag an die Öffentlichkeit zu gehen und über die Gefahren der so unbekannten Krankheit zu sprechen. 

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