Ein Kamel + vier Elefanten: Das dänische Parlament bricht in Gelächter aus

Die dänischen Parlamentarier hatten Anfang des Monats gut lachen. Der Kauf von vier Elefanten und einem Kamel amüsierte alle Politiker gleichermaßen, will man meinen.

Das dänische Parlament bei einer Sitzung

Vielleicht ist es nur eine Momentaufnahme. Aber schaut man die Bilder aus dem dänischen Parlament an, die seit einigen Tagen die Runde machen und Anfang des Monats (1. Oktober) aufgenommen worden sein sollen, bekommt man schnell den Eindruck, die Abgeordnete hätten dort sehr viel mehr Spaß (und Humor) als ihre deutschen Kollegen im Bundestag.

Dänisches Parlament bricht in Gelächter aus

Während einer Sitzung, bei der Ministerpräsidentin Mette Frederiksen, 41, über den vor Monaten beschlossenen und nun abgewickelten Kauf von vier Elefanten berichtet, bricht regelrecht schallendes Gelächter aus - wie es scheint über jegliche Parteigrenzen hinweg, durch die ganze Bank. Doch was ist am Kauf von Tieren so lustig? Sicher, dass die Politiker damit den letzten im Zirkus lebenden Elefanten in den Ruhestand verhalfen, ist eine sehr positive Sache, doch zum Lachen? Eher nicht. 

Vier Elefanten dürfen in den Ruhestand

Eine Übersetzung des "SWR3" bringt Klarheit. Demnach erklärt die Ministerpräsidentin, dass eine der Elefanten, Elefantendame Ramboline, im Zirkus einen Freund hatte - ein Kamel namens Ali. Verantwortliche hätten dann den Käufern aus der Politik erklärt, man würde davon abraten, die beiden zu trennen. Das brachten die Tierliebhaber dann auch nicht übers Herz und so wurde Ali kurzerhand mitgenommen. Sie hätte zwar Angst gehabt, die Partei Nye Borgerlige (Neue Bürgerliche), ihrerseits eine rechtspopulistische und islamfeindliche Partei, würde dazwischenfunken - immerhin heißt das Kamel Ali - doch es sei alles gut gegangen. 

Tierfreunde

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Auch das Kamel Ali geht in Rente

Nun dürfen die fünf Tiere also ihren Ruhestand in Zoos verbringen. Und zumindest Ramboline und Ali dürfen sich scheinbar auf einen gemeinsamen Lebensabend freuen.

Verwendete Quellen: SWR3, YouTube

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