VG-Wort Pixel

Eier-Skandal Aldi zieht Eier aus dem Verkehr

Bei Aldi gibt es derzeit keine Eier 
Bei Aldi gibt es derzeit keine Eier 
© Getty Images
Aldi reagiert auf die mit Biozid belasteten Eier und zieht nun alle Eier aus dem Verkehr - eine Vorsichtsmaßnahme. Darauf müssen Sie achten

13 Bundesländer betroffen 

Vor wenigen Tagen startete ein riesiger Rückruf von fast eine Million Eiern, weil Spuren vom nicht zugelassenen Biozid Fipronil gefunden worden. Zuerst war nur Nordrhein-Westfalen davon betroffen, jetzt aber konnte das Insektengift in 13 Bundesländern nachgewiesen werden. Nur Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und das Saarland sind derzeit noch nicht betroffen.

Aldi reagiert drastisch 

Der Discounter Aldi reagiert mit einer drastischen Maßnahme auf die Meldung des Bundesinstituts für Risikobewertung: Deutschlandweit werden alle Eier aus dem Sortiment genommen, heißt es in einer Pressemittelung. Nur wenn nachgewiesen werden kann, dass sich kein Fipronil auf Eiern befindet, kommen sie auch in die Regale. Aldi spricht von einer "reinen Vorsichtsmaßnahme". 

Was Sie außerdem wissen müssen

Folgende Printnummern sind betroffen:

0-NL-4310001, 1-NL-4167902, 1-NL-4385701, 1-NL-4339301, 1-NL-4339912, 2-NL- 4385702, 1-NL-4331901, 2-NL-4332601, 2-NL-4332602, 1-NL-4359801.

Fipronil kann in höheren Dosen Kopfschmerzen verursachen, die Augen und die Haut reizen oder für Übelkeit und Erbrechen sorgen. Die gefundenen Mengen - so der derzeitige Informationsstand - sollen unbedenklich sein. 

Aus eine Million Eiern, die zurückgerufen werden, sind mittlerweile zehn Millionen geworden. Alle kommen aus den Niederlanden.


Mehr zum Thema