Dramatische Video-Botschaft Seine Mitschüler hetzten ihn in den Tod!

Daniel Joseph Fitzpatrick (†)
Daniel Joseph Fitzpatrick (†)
© gofund.me / EileenFitzpatrick
Als Daniel Joseph Fitzpatrick nach einem Umzug in seine Heimatstadt zurück kam, war nichts mehr so wie es einmal war. Es sollte der Beginn schier endloser Erniedrigungen und Qualen sein

Maureen Fitzpatrick und ihr Ehemann Daniel waren fassungslos vor Trauer. Gerade erreichte sie die Nachricht vom Tode ihres Sohnes Daniel Joseph. Der Junge, der die Holy Angels Catholic Academy in New York besuchte, hinterließ der Welt einen Abschiedsbrief, in der er verriet, warum er seinem Leben ein Ende bereitete. Es stellen sich einem die Nackenhaare auf, wenn man daran denkt, dass die Zeilen von einem 13-jährigen Jungen verfasst wurden, der so hoffnungslos und verzweifelt war, dass er sich kurze Zeit später das Leben nahm.

"Ich schreibe Euch diesen Brief, um Euch von der Holy Catholics Academy zu erzählen"

In der Handschrift auf den linierten Zeilen eines Schreibheftes erkennt man die unsichere Schriftführung eines Jungen an der Grenze zur Pubertät, der nicht mehr weiter weiß. "Am Anfang war alles gut.", schreibt Daniel, "Viele Freunde, gute Noten und ein tolles Leben. Aber ich zog um und als ich später wieder zurückkehrte, war alles anders."

Seine alten Freunde hatten sich verändert. Sie mieden ihn und piesackten den armen Danel wo sie konnten. Selbst sein ehemals guter Freund Anthony wandte sich von ihm ab. Doch nicht nur das: Er führte eine Gruppe von Jungs an, die ihn unaufhörlich mobbten.

Im Gespräch mit "Daily News" berichtet Daniels Mutter vom Martyrium ihres Sohnes: "Danny war immer ein Außenseiter. Er kam oft weinend nach Hause und schluchzte, dass die anderen Kinder ihm ständig sagen würden, dass er eigenartig sei. Er fragte mich sogar, ob ich andere Kinder dazu bringen könnte, mit ihm zu spielen. Sie erniedrigten ihn."

Keine Hilfe, keine Hoffnung

In seiner Verzweiflung wandte sich Daniel an seine Lehrer, doch er wurde ignoriert. Erst als einer der Jungs ihn so übel zurichtete, dass ihm im Krankenhaus ein Bruch des kleinen Fingers diagnostiziert wurde, versuchte eine Lehrerin ihm zu helfen. Aber es war zu wenig und zu spät.

Ihrer vergeblichen Mühe galt Daniels ganzer Dank. Ohne Hoffnung schreibt er: "Sie machten weiter. Ich gab auf."

Man kann sich kaum vorstellen, welch Höllenqualen Daniel durchleben musste und was einen 13-Jährigen dazu gebracht hat, sich selbst zu erhängen. Einen Hauch einer Ahnung vermitteln seine letzten Worte in seinem Abschiedsbrief und beim Lesen schleicht das Grauen einem in Form einer Gänsehaut den Rücken herunter:

"Ich wollte einfach nur raus. Ich flehte und blutete. Aber am Ende habe ich begriffen, dass ich versagt habe. Doch es war mir egal. Ich war raus und das ist alles, was ich wollte."

Emotionaler Appell an die Eltern der Mobber

Mit tränenerstickter, brechender Stimme hat sich nun Daniels Vater mit einer Video-Botschaft an die Eltern der Kinder gewandt, die seinen Daniel in den Tod getrieben haben. Mit Tränen in den Augen erzählt er von seinem geliebten Daniel, ungläubig, dass er ihn nie wieder sehen wird. Doch in seine Trauer mischt sich auch Wut: "An die Eltern der Jungen, die meinen Sohn schikaniert haben..."

"Alles, was ich sagen kann, ist, dass ich hoffe, dass ihr niemals durchleben müsst, was meine Familie gerade durchlebt. Ihr werdet eure Kinder jeden Abend für den Rest eures Lebens halten können. Ich kann das nicht mehr. Eure kleinen Monster haben es mir und meiner Frau weggenommen!“

tgi / Gala

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