FlixBus in Flammen: Die Fahrerin rettet ihren Gästen das Leben

Auf dem Weg von Bremen nach Hamburg fing der Motorraum eines Fernbusses Feuer. Nur der besonnenen Reaktion der Busfahrerin ist es zu verdanken, dass nichts Schlimmeres passiert ist

Auf dem Weg nach Hamburg geriet ein FlixBus in Brand. 

In der Nacht auf Mittwoch, den 5. Juni, kam es zu einem weiteren unschönen Fall mit einem FlixBus. Verletzt wurde diesmal niemand, was der aufmerksamen Busfahrerin zu verdanken ist. 

Busfahrerin erkennt Gefahr frühzeitig

Während der Fahrt von Bremen nach Hamburg, die etwa anderthalb Stunden dauert, bemerkte die Fahrerin mehrere blinkende Warnleuchten. Daraufhin lenkte sie ihren Bus umgehend an den Straßenrand, um nach dem Grund der Warnhinweise zu suchen. Auf der Höhe des Bremer Kreuzes auf der A1 stellte sie ihren Wagen ab und stieg aus diesem aus. Zum Glück: Beim Kontrollieren des Busses bemerkte sie, dass der Motorraum in Flammen stand.

Wie unter anderem "Spiegel Online" berichtet, habe die Fahrerin sofort alle 26 Passagiere evakuiert und aus dem Bus befördert – bevor das Feuer in den Innenraum vordringen konnte. Die Fahrgäste wurden von den gerufenen Einsatzkräften zu einer nahegelegenen Raststätte gebracht und dort von einem anderen Bus nach Hamburg gefahren. 

Die Feuerwehr löschte den Brand im Motorraum und konnte so Schlimmeres verhindern.

Zwei Unfälle in nur einer Nacht

In derselben Nacht ereignete sich ein weiterer Unfall mit einem Bus des gleichen Unternehmens. Auf der A5 bei Weingarten, Landkreis Karlsruhe, fuhr der Reisebus in einen vorausfahrenden Lastwagen. Wie die Polizei mitteilte, seien drei Menschen schwer verletzt worden. Einer von ihnen habe aus dem Bus befreit werden müssen, heißt es bei "T-Online". Die Autobahn wurde nach dem Unfall für einige Zeit gesperrt; die Verletzten seien ins Krankenhaus gebracht worden. Mit den zwei Unfällen in der Nacht zum Mittwoch geht für FlixBus eine unschöne Serie weiter: Das Unternehmen musste in den vergangenen Wochen einige Unglücke mit den eigenen Bussen vermelden. Auch die aktuellen Vorfälle bedauere das Unternehmen, heißt es in einem Statement. 

Rettungsgasse

Einsatzkräfte fahren zu einem Unfall und trauen ihren Augen nicht

Rettungsgasse: Einsatzkräfte fahren zu einem Unfall und trauen ihren Augen nicht
Diese Verkehrsteilnehmer benehmen sich mehr als vorbildlich: Als ein Unfall passiert bilden sie eine perfekte Rettungsgasse - und die Einsatzkräfte können es kaum glauben.
©Gala

Verwendete Quellen: Spiegel Online, T-Online

Themen

Erfahren Sie mehr:

Star-News der Woche